Der Börsen-Tag Aston Martin streicht noch mehr Stellen

Als Reaktion auf enttäuschende Geschäftszahlen tritt Aston Martin auf die Kostenbremse. Der angeschlagene britische Sportwagenbauer gab den Abbau von 15 Prozent der Stellen bekannt. Sie kämen zu der im vergangenen Jahr angekündigten Streichung von fünf Prozent der bis dahin rund 3000 Arbeitsplätze hinzu.
Das Unternehmen, dessen Fahrzeuge in den James-Bond-Filmen zu Berühmtheit gelangten, verspricht sich davon jährliche Einsparungen von umgerechnet 46 Millionen Euro. Auch bei den Investitionen setzt Aston Martin den Rotstift an.
Bei Anlegern kamen diese Ankündigungen gut an, die Aktien stiegen an der Londoner Börse um fünf Prozent.
Das mit 1,58 Milliarden Euro verschuldete Traditionsunternehmen musste 2025 einen Umsatzrückgang von 21 Prozent auf umgerechnet 1,44 Milliarden Euro hinnehmen. Der operative Verlust stieg dagegen um etwa 160 Prozent auf 297 Millionen Euro.