Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Aufzugsgeschäft verkauft - Geldregen für Thyssenkrupp

Das war's dann: Thyssenkrupp ist nicht mehr im Besitz seiner bislang profitabelsten Sparte. Der im Februar vereinbarte Verkauf des Aufzugsgeschäfts für 17,2 Milliarden Euro an ein Konsortium der Finanzinvestoren Advent, Cinven und der RAG-Stiftung ist jetzt vollzogen.

Das eingenommene Geld hat einen positiven Effekt auf das Eigenkapital des angeschlagenen Stahl- und Industriekonzerns in Höhe von 15,4 Milliarden Euro. Aus der bisherigen Nettoverschuldung werde nun ein Nettoguthaben. Die Höhe blieb offen. Per Ende März hatte sich die Nettofinanzverschuldung bis auf 7,5 Milliarden Euro erhöht, im Zuge des Lockdowns dürfte sie aber noch weiter gestiegen sein. Für einen Teil des Kaufpreises - 1,25 Milliarden Euro - erwarb Thyssenkrupp wie geplant eine signifikante Rückbeteiligung am Aufzugsgeschäft. Wie hoch diese ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht exakt beziffern, gesprochen wird von 15 Prozent.

Gut ging es heute auch der Thyssenkrupp-Aktie. Ihr Kurs stieg am Nachmittag um 3 Prozent auf 6,69 Euro.

Thyssenkrupp
Thyssenkrupp 7,03

Quelle: ntv.de