Der Börsen-TagAutozulieferer Hella trotzt der Krise
Es gibt sie noch: gute Nachrichten aus der Autobranche - wenn auch sehr vereinzelt und mit Einschränkungen.
Der Zulieferer Hella hat im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Bei dem Licht- und Elektronikspezialisten stieg trotz einer im zweiten Halbjahr nachlassenden Wachstumsdynamik unter dem Strich der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 62 Prozent auf 630 Millionen Euro, wie der im MDax notierte Konzern am Freitag bei der Vorlage seiner endgültigen Zahlen mitteilte. Hella profitierte dabei vom Verkauf des Großhandelsgeschäfts.
Der anhaltenden Schwäche in der Auto-Branche kann sich der Zulieferer dennoch nicht länger entziehen. Konzernchef Rolf Breidenbach räumte ein, dass sich die Rahmenbedingungen für Hella im zurückliegenden Geschäftsjahr spürbar verschlechtert hätten. Er gehe aber davon aus, dass Hella auch künftig stärker als der Markt wachsen werde. Breidenbach verweist dabei unter anderem auf die strategische Ausrichtung des Konzerns auf Zukunftsfelder wie autonomes Fahren und Elektromobilität.