Der Börsen-TagBASF leidet unter Währungseffekten
Währungseffekte und niedrigere Preise belasten BASF. Dennoch übertraf der weltgrößte Chemiekonzern im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten. "In diesem anspruchsvollen Marktumfeld hat BASF Widerstandsfähigkeit bewiesen", sagte Finanzchef Dirk Elvermann. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) sank zwar um 5,6 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro. Experten hatten im Schnitt jedoch mit rund 2,19 Milliarden gerechnet.
Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro hätte das Ergebnis das Niveau des Vorjahresquartals erreicht, erklärte Elvermann. Der Umsatz fiel um rund drei Prozent auf 16,02 Milliarden Euro. Ein solides Mengenwachstum, getragen vor allem durch das Geschäft in China, konnte den Gegenwind nicht vollständig ausgleichen. Unter dem Strich verdiente BASF mit 927 Millionen Euro sogar mehr als im Vorjahreszeitraum, als 808 Millionen in den Büchern standen. Sonderaufwendungen in Höhe von 170 Millionen Euro ergaben sich im Wesentlichen aus Sparprogrammen, die vor allem den Heimatstandort Ludwigshafen betreffen.