Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag BMW setzt Batterie-Zulieferer unter Druck

BMW will die Kosten und den CO2-Ausstoß bei der Produktion von Elektrofahrzeugen vor allem durch Druck auf seine Batteriezulieferer senken. Weil die Kosten von Elektroantrieben zum Großteil auf Batteriezellen entfielen, liege dort auch das größte Einsparpotenzial, sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt in einer Telefonkonferenz. "Die Preise sind nach unserem Geschmack noch zu hoch, und die Preise müssen weiter nach unten."

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BMW 75,97

Der Münchner Autobauer hat sich die für Batterien benötigten Zellen bei den Lieferanten Northvolt, CATL Samsung SDI und LG Chem gesichert. Bei ihnen dringt BMW wie auch bei anderen Zulieferern auf Produktion etwa mit "grünem" Strom aus erneuerbaren Energiequellen, um den hohen CO2-Ausstoß bei der Zellenproduktion zu senken. Außerdem will BMW künftig sämtliche Batteriezellen für seine Elektro-Autos jeweils vor Ort einkaufen - das heißt in Europa für die europäischen Autowerke, in Asien für die asiatischen "und in absehbarer Zeit auch in den USA".

Quelle: ntv.de