Der Börsen-TagBMW sieht 2023 gar nicht so pessimistisch
Bei BMW wird bereits auf das kommende Jahr geschaut. Konzernchef Oliver Zipse rechnet trotz steigender Energiepreisen und düsterer Konjunkturaussichten für 2023 mit stabilen Geschäften. Er gebe einen "stabilen Ausblick, was auch immer das heißen soll", sagte der Manager. Es gebe unterschiedliche Entwicklungen in unterschiedlichen Regionen weltweit - so werde die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA geringer eingeschätzt als in Europa. Allerdings dürften sich die unterschiedlichen Entwicklungen ausgleichen.
In der Autobranche trübte sich laut Ifo-Umfrage zuletzt die Stimmung ein. Mehr als die Hälfte der Unternehmen geht demnach von einer Verschlechterung der Ertragslage aus, vor allem die Energie- und Rohstoffpreise wurden als Geschäftsrisiko genannt. Auch BMW stellt sich auf Gegenwind ein und erwartet eine "Normalisierung des überdurchschnittlich hohen Auftragsbestands".