Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag BMW sieht in Chinas chaotischem Verkehr eine Chance

19.07.2019, 10:42 Uhr
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Wenn in Peking autonomes Fahren funktioniert, funktioniert es auch anderswo. (Foto: AP)

BMW und der chinesische Internetriese Tencent bauen ein großes Datenzentrum für selbstfahrende Autos in China. Mit Tencent, das auch die in China populäre Handyplattform WeChat betreibt, habe BMW einen "passenden Partner", sagte BMW-China-Chef Jochen Goller. "China eignet sich besonders für die Entwicklung des autonomen Fahrens." Die chinesische Regierung gebe einen klaren Kurs vor. Es sei "unglaublich", wie viel Geld investiert werde - mehr als im Silicon Valley in den USA.

Der häufig überaus chaotische Verkehr in China dürfte eine besondere Herausforderung sein. Der globale BMW-Chef für autonomes Fahren, Alejandro Vukotich, räumte ein, dass es ihm einst als "unlösbares Problem" vorgekommen sei. Aber die vielen "Grenzsituationen" haben nach seiner Darstellung einen großen Vorteil: "Wenn wir das Problem in China lösen, haben wir es auch für andere Märkte gelöst."