Der Börsen-TagBallon-Streit und Zinsangst bremsen Asien-Börsen
An den Börsen in Ostasien und Australien geht es zu Beginn der Woche überwiegend nach unten. Vielerorts lastet die Furcht vor weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank auf der Stimmung, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten für Januar am Freitag überraschend stark ausgefallen waren.
Die jüngsten Spannungen zwischen den USA und China nach dem Abschuss eines mutmaßlichen chinesischen Spionageballons durch die US-Streitkräfte setzen die chinesischen Börsen zusätzlich unter Druck. In Hongkong geht es mit dem Hang-Seng-Index um 2,4 Prozent nach unten. Der Schanghai-Composite-Index verliert 0,9 Prozent. Verkauft werden, wie schon am Freitag in den USA, vor dem Hintergrund kräftig gestiegener Marktzinsen in den USA die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte. In Hongkong geben Alibaba um 3,2 und JD.com um 4,6 Prozent nach.
Der japanische Aktienmarkt trotzt der negativen Tendenz in der Region; der Nikkei-225-Index liegt 0,8 Prozent im Plus. Hier stützt der feste Dollar, wovon besonders Aktien exportorientierter Unternehmen profitieren. Die US-Währung hatte am Freitag mit den Zinserhöhungsspekulationen auf breiter Front deutlich aufgewertet. Marktteilnehmer sprechen aber auch von einer Schwäche des Yen.