Der Börsen-TagBitcoin hakt schlechteste Woche seit über vier Jahren ab
Bitcoin erholt sich zaghaft, nachdem er am Freitag unter die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar gefallen war und damit ein 20-Monats-Tief erreicht hatte. Die "fragile" Erholung spiegele die erneuten Zuflüsse in börsengehandelte Fonds nach einer 13-tägigen Abfluss-Serie von 4,4 Milliarden Dollar wider, schreibt Naeem Aslam, Analyst bei Zaye Capital Markets, in einem Kommentar. Zudem würden große Krypto-Inhaber weiterhin eine langfristige Akkumulation signalisieren.
Der starke Ausverkauf von Bitcoin in der vergangenen Woche ist neben den jüngsten ETF-Abflüssen auch auf geopolitische Unsicherheit zurückzuführen sowie auf die Ankündigung des Bitcoin-hortenden Unternehmens Strategy, die Kryptowährung zum ersten Mal seit 2022 verkauft zu haben. Der Vorstandsvorsitzende von Strategy, Michael Saylor, deutete am Wochenende neue Bitcoin-Käufe an, obwohl das Unternehmen noch keine Transaktion offiziell bekannt gegeben hat. Bitcoin steigt laut LSEG-Daten um 1,8 Prozent auf 62.984 US-Dollar, nachdem er am Freitag bis auf 59.125 US-Dollar gefallen war.