Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Börsencrash-Angst: Reichste Familien horten Bares

Viele Superreiche lassen ihr Geld von sogenannten Family Offices verwalten, Investmentgesellschaften, die nur für eine oder einige wenige Familien tätig sind. Eine aktuelle Umfrage der Schweizer UBS unter diesen exklusiven Vermögensverwaltern zeigt, wie die Stimmung unter den Milliardären ist: extrem pessimistisch.

Die Mehrheit der Family Offices erwartet eine Rezession für das kommende Jahr. Die Vorsicht und gar "Angst" vor den Aktienmärkten unter superreichen Investoren sei gewachsen, zitiert "Bloomberg" den Chef des Office der Rockefeller Familie, Timothy O'Hara. Sie zögen deshalb vermehrt Finanzinvestitionen außerhalb der Börsen und alternative Investments in Erwägung - und außerdem Cash.

Der Umfrage zufolge sind 42 Prozent aller Family Offices dabei, ihr Kapital aus Investments zu ziehen und die Bar-Reserven zu erhöhen.

Quelle: n-tv.de