Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagBoom bei Gelbgold: Harry und Meghan sind schuld

25.05.2018, 09:33 Uhr

Die Hochzeit von Prinz Harry mit der US-Schauspielerin Meghan Markle hat die Nachfrage nach dem etwas in Vergessenheit geratenen Gelbgold angekurbelt.

In den ersten drei Monaten des Jahres wurde laut World Gold Council in den USA so viel Gold verkauft wie seit 2009 nicht mehr. Vor allem die Nachfrage nach dem gelb aussehenden Edelmetall - Meghans Lieblingsgold - habe seit der Verlobung von Harry und Meghan im November 2017 deutlich angezogen, erklärten US-Schmuckhändler.

"Seit Anfang 2018 haben wir 30 Prozent mehr Schmuck in Gelbgold verkauft als sonst", berichtet ein New Yorker Juwelenhändler. Normalerweise entfielen 20 bis 30 Prozent der Gold-Verkäufe auf Gelbgold.

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Laut World Gold Council lassen sich rund ein Viertel aller US-Frauen beim Schmuckkauf von Modemagazinen und Zeitschriften anregen. (Foto: dpa)

Die US-Schauspielerin und der britische Prinz hatten im britischen Fernsehen erklärt, für den Verlobungsring Gelbgold verwendet zu haben. Am vergangenen Wochenende hatten sie sich das Ja-Wort gegeben.

Schmuckhändler empfehlen angeblich Eheringe aus Weißgold, Rotgold, Silber und Platin.

Guten Morgen, mein Name ist Diana Dittmer. Ich begleite Sie heute durch einen weiteren Börsen-Tag. Und ich freue mich, zum Auftakt mit so einem goldigen Eintrag aufwarten zu können.