Der Börsen-TagBrexit-Vorsorge: Autobauer suchen Lager und bunkern Teile
Autokonzerne stecken in Großbritannien aus Sorge vor Handelsbarrieren nach einem ungeordneten Brexit immer mehr Geld in Notfallpläne.
Um die punktgenaue Lieferung von Zehntausenden Bauteilen in den Fabriken weiter sicherzustellen, legen die Unternehmen Einzelteile auf Halde, schreiben Arbeitspläne um, holen EU-Genehmigungen ein und halten nach riesigen Parkarealen sowie Lagern Ausschau.Mit Parkplätzen für Lastwagen sowie Lagerhallen auf beiden Seiten des Ärmelkanals will etwa BMW weiter einen reibungslosen Ablauf sicherstellen.
Bereits vergangene Woche hatten die Münchner angekündigt, ihr Werk für den Kleinwagen Mini im englischen Oxford unmittelbar nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union für vier Wochen zu schließen, um sich so gegen mögliche Lieferengpässe bei einem Brexit ohne Folgeabkommen mit der EU zu rüsten.