Der Börsen-TagBundesregierung hält an KNDS-Einstieg fest
Die Bundesregierung hält trotz der Verschiebung des KNDS-Börsengangs an ihrem geplanten Einstieg bei dem deutsch-französischen Panzerbauer fest. Die Regierung respektiere die Entscheidung des Unternehmens, den Börsengang zu pausieren, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. Man sei weiterhin daran interessiert, gemeinsam mit den französischen Partnern das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. In Verhandlungen mit Frankreich und der Anteilseignerfamilie sei bereits eine Verständigung über Eckpunkte für eine Beteiligung erzielt worden. Diese sichere ausgewogene Einflussrechte beider Länder und schütze die gegenseitigen Sicherheitsinteressen auf Augenhöhe.
KNDS hatte mitgeteilt, den Börsengang wegen der Marktbedingungen vorerst auszusetzen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte erst am Freitag grünes Licht für den Einstieg des Bundes bei KNDS für bis zu 7,2 Milliarden Euro gegeben.