Der Börsen-TagChinas Immobilienkrise wirkt weiter
Mit Abgaben zeigen sich die ostasiatischen Aktienmärkte zu Wochenbeginn. Während die Börsen in Tokio und Seoul nach anfänglichen leichten Gewinnen im Verlauf ins Minus drehen, geht es an den chinesischen Börsen erneut deutlicher nach unten. So reduziert sich der Shanghai-Composite um 0,7 Prozent und der Hang-Seng-Index büßt 0,8 Prozent ein. Die Anleger warteten auf klare Aussagen bezüglich der Unterstützung des angeschlagenen Immobilien-Sektors, heißt es. Zuletzt hatte es hier sowohl stützende als auch belastende Aussagen in Bezug auf mögliche Hilfen für den Sektor gegeben.
Dazu kommt die Insolvenz des Finanzkonzerns Zhongzhi Enterprise, die weiterhin belastet. Die Verbindlichkeiten übersteigen die Vermögenswerte um mindestens 31 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen habe ein "signifikantes Fortführungsrisiko", hatte Zhongzhi mitgeteilt. Vor diesem Hintergrund verlieren Country Garden weitere 3,1 Prozent, China Resources Land fallen um 3,0 Prozent und für China Vanke und Longfor Properties geht es um 3,4 bzw. 4,5 Prozent nach unten.
Der Nikkei reduziert sich um 0,4 Prozent und gibt damit anfängliche Aufschläge wieder ab. Hier verweisen Teilnehmer auf leichte Gewinnmitnahmen. Belastend wirkt auch der Yen, der gegenüber dem Dollar zulegt. Der Dollar notiert bei 149,04 Yen, nach 149,24 zum Tokioter Handelsschluss am Freitag. Vor diesem Hintergrund verlieren Mitsubishi Heavy Industries um 5,0 Prozent, Zensho Holdings geben um 4,6 Prozent nach und Sumitomo Metal Mining fallen um 3,5 Prozent.
Auch der Kospi kann anfängliche Gewinne nicht behaupten und verliert 0,1 Prozent. In Sydney, wo der Handel bereits beendet ist, schloss der S&P/ASX 200 mit einem Abschlag von 0,7 Prozent.