Der Börsen-TagDAX-Rekord abgehakt - nächster wirtschaftlicher Tiefschlag droht
Die bereits von den Anlegern sehnlich erwartete 20.000er Marke im DAX lässt auf sich warten. Nach der Rekord-Vorwoche startete der deutsche Börsenleitindex mit einem Minus im Montagsgeschäft. Er schloss rund 1 Prozent tiefer bei 19.456 Punkten. Auch an der Wall Street hielten sich die Anleger zurück. In den USA hatte der S&P 500 in der Vorwoche bereits das 47. Allzeithoch in diesem Jahr eingefahren.
Heute blicken die Anleger auf die Berichtssaison - und die großen wirtschaftlichen Zusammenhänge: Der Internationale Währungsfonds will seine neuen Prognosen für die Weltwirtschaft veröffentlichen. Im Juli hatte der IWF noch Wachstumsraten von etwas über drei Prozent für die Jahre 2024 und 2025 in Aussicht gestellt. Daran dürfte sich nicht viel ändern, wie IWF-Chefin Kristalina Georgiewa zuletzt bereits angedeutet hatte. Globale Wachstumstreiber sind vor allem Indien und China. Die Aussichten für die zuletzt schon abgeschlagene deutsche Wirtschaft dürften sich vermutlich noch einmal eingetrübt haben.
Auf der Unternehmensseite legt der US-Autobauer General Motors (GM) als erstes Unternehmen der Branche seine Geschäftszahlen zum dritten Quartal vor. Analysten gehen davon aus, dass der Gewinn zurückgegangen ist, während der Umsatz leicht zugelegt haben dürfte. GM dürfte dabei von der starken Nachfrage nach renditestarken Verbrennerfahrzeugen profitieren, während das Geschäft mit Elektroautos schwächelt.
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