Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagDAX leidet unter Datenarmut - Warten auf US-Jobzahlen

09.01.2025, 17:37 Uhr

Vorsichtiges Abwarten prägte den Handel an der Frankfurter Börse. Der DAX bewegte sich in einem engen Rahmen, am Ende ging er 0,1 Prozent tiefer mit 20.317 Punkten aus dem Xetra-Handel. Der EUROSTOXX50 notierte 0,5 Prozent höher bei 5019 Stellen. Der Handel verlief in sehr ruhigen Bahnen, auch weil an der Wall Street wegen des Gedenkens an den verstorbenen Ex-Präsidenten Jimmy Carter der Aktienhandel pausierte.

Am Freitag steht dann der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember auf der Agenda. Auch mit Blick auf diesen vermeintlich wichtigsten Termin herrscht Zurückhaltung. Inflations- und Konjunktursorgen sowie eine nachlassende Zinssenkungsfantasie haben laut den Marktstrategen der Helaba jüngst die Stimmung am Aktienmarkt getrübt. Für Verunsicherung sorgte am Vortag dann noch, dass Donald Trump möglicherweise per Notverordnungen seine Zollpläne durchsetzen will.

"Die Märkte scheinen vor Trumps Amtseinführung ein wenig unruhig zu werden, wobei der Ausverkauf von Staatsanleihen andauert", sagte Pepperstone-Marktstratege Michael Brown. Die Renditen der 10- und 30-jährigen Anleihen lagen in Sichtweite der Fünf-Prozent-Marke. Während in Europa in diesem Jahr mit vier Zinssenkungen um je 25 Basispunkte gerechnet wird, sind es in den USA nur noch anderthalb.

Quelle: ntv.de