Der Börsen-TagDAX zieht es weiter abwärts
Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Mittwoch hatte er ein Prozent schwächer bei 15.094,91 Punkten geschlossen. Eine Explosion in einem Krankenhaus in Gaza-Stadt machte die Hoffnungen auf eine schnelle Eindämmung des Nahost-Konflikts zunichte. Auch an der Wall Street ging es bergab.
In den Vordergrund dürfte erneut auch die Geldpolitik rücken. US-Notenbankchef Jerome Powell äußert sich beim Economic Club of New York zum Wirtschaftsausblick. Angesichts der überraschend zähen Inflation und des anhaltend robusten Arbeitsmarkts rätseln die Anleger, ob die Währungshüter dieses Jahr nochmals an der Zinsschraube drehen werden oder nicht. Aus der Führungsetage der US-Notenbank Fed mehren sich die Signale für eine erneute Zinspause.
Bei den Unternehmen geht die Bilanzsaison weiter. Dank strenger Kostenkontrolle hat SAP seinen operativen Gewinn überraschend stark gesteigert. Die Deutsche Börse erhöhte im Zuge der Übernahme des dänischen Finanzsoftware-Spezialisten SimCorp und der gestiegenen Zinsen ihre Jahresprognose.