Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagDanke, Trump!: Tiffany klagt über Käuferschwund aus China

28.08.2019, 15:52 Uhr

Die Juwelierkette Tiffany leidet angesichts des Handelsstreits zwischen Washington und Peking unter einem Rückgang ausgabefreudiger chinesischer Touristen in den USA. Das Unternehmen musste im zweiten Quartal deutliche Geschäftseinbußen verkraften.

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Ein wesentlicher Grund für die ausbleibenden chinesischen Käufer ist die rückläufige Vergabe von US-Visa. Zudem setzt Chinas Regierung Tourismus als Waffe im Handelskonflikt ein. Peking warnt explizit vor Reisen in die USA. (Foto: imago images / Rainer Unkel)

Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Umsatz um drei Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar. Der Gewinn ging um sechs Prozent auf 136 Millionen Dollar zurück. Der starke Dollar und der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Zollstreit mit Handelspartnern haben laut Analysten dazu geführt, dass deutlich weniger Chinesen in die USA reisen.

Touristen aus China gelten als sehr ausgabefreudig. Tiffany spürt dies besonders, der Edeljuwelier macht einen erheblichen Teil seines Absatzes in der Vorzeigefiliale neben dem Trump Tower an der New Yorker Fifth Avenue. Seit der Eskalation des Handelsstreits im vergangenen Jahr verzeichnen die USA erstmals seit 14 Jahren weniger Besucher aus China, so das Ergebnis einer Studie der Analysefirma Tourism Economics.