Der Börsen-Tag"Das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf den Zöllen"
Die Anleger in Asien zeigen sich mit Blick auf die US-Märkte zögerlich. Äußerungen des US-Notenbank-Chefs Jerome Powell erzeugten bei den Investoren Bedenken. Powell hatte vor dem Risiko einer Wachstumsverlangsamung und steigender Preise aufgrund von Zöllen gewarnt. Doch in Japan steigt der Nikkei-Index um 0,9 Prozent auf 34.212,29 Punkte und der breiter gefasste Topix notiert 0,8 Prozent höher bei 2.517,00 Zählern. Japan hatte in Washington Gespräche mit den USA begonnen. US-Präsident Donald Trump hatte überraschend daran teilgenommen und bezeichnete die Gespräche danach als "großen Fortschritt".
Chinesische Aktien fallen dagegen im frühen Handel, da die Sorge um einen sich verschärfenden Handelskrieg zwischen den USA und China die Stimmung trübt. "Das Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf den Zöllen", sagt Aneeka Gupta, Ökonomin und Strategin bei WisdomTree. "In China gibt es Sorgen, dass der Zugang zu globaler Tech-Hardware weiter abgeschnitten wird". Das führe zu Risikobedenken auf dem Markt. Der Shanghai Composite bleibt im frühen Handel fast unverändert bei 3.277,36 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fällt 0,2 Prozent auf 3.765,08 Punkte.