Der Börsen-TagDax rutscht weiter kräftig ab
Mit den deutschen Aktienindizes ist es nunmehr den dritten Tag in Folge deutlich nach unten gegangen. Der Dax fiel um 1,2 Prozent und ging mit 23.591 Punkten aus dem Xetra-Handel. Der EuroStoxx50 notierte 1,1 Prozent tiefer bei 5630 Stellen. Die Nervosität war nach den starken Kursausschlägen der vergangenen Handelstage weiter hoch, denn wichtige Daten werden im Wochenverlauf veröffentlicht: So die Quartalszahlen von Nvidia und der US-Arbeitsmarktbericht für September am Donnerstag.
Dazu stehen nun auch wieder viele andere US-Wirtschaftsdaten an, die aufgrund des "Shutdowns" nicht veröffentlicht wurden. Vor allem die Entscheidungen der US-Notenbank dürften damit ihren Blindflug beenden, künftige Zinsentscheidungen dürften für Marktteilnehmer damit wieder transparenter werden.
An der Frankfurter Börse standen vor allem die Kapitalmarkttage von Deutscher Bank (minus 3,3 Prozent) und Siemens Healthineers (minus 4,8 Prozent) im Fokus. "Beim Kapitalmarkttag werden sicherlich die positiven Perspektiven des operativen Geschäfts besonders unterstrichen werden", sagte ein Händler. Denn der geplante Spin-Off von 30 Prozent der Aktien bei Healthineers durch den Siemens-Mutterkonzern setze die Aktie seit der Bekanntgabe der Pläne unter Druck. Der Spin-Off steht voraussichtlich im kommenden Jahr an. Zuvor müsse eine außerordentliche Hauptversammlung von Siemens dem Plan zustimmen, so der Händler.
Airbus gewannen 0,3 Prozent. Der Dax-Konzern kann laut einem Medienbericht auf einen Auftrag von FlyDubai hoffen. Dabei gehe es um rund 100 Flugzeuge des Modells A321neo. FlyDubai gelte bisher als Stammkunde von Boeing, hieß es.