Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagDax schafft erst Rekord und stagniert dann

14.02.2020, 17:38 Uhr
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(Foto: imago/Sven Simon)

Es war ein zäher Handelstag in Frankfurt. Die Grundstimmung war insgesamt freundlich, auch wenn es zu Gewinnmitnahmen kam. Vor dem Wochenende gingen viele Akteure auf Nummer sicher und stellten Positionen glatt. Die Berichtssaison der Unternehmen gab die Richtung bei den Einzelwerten vor, die Entwicklung des Coronavirus die breitere Tagestendenz. Etwas bremsend wirkte, dass das deutsche BIP im vierten Quartal stagnierte. Deutschland habe wieder einmal "mit der Rezession geflirtet", kommentiert Andrew Kenningham, Chefökonom bei Capital Economics.

Der Dax stagnierte auf Tagessicht - am Vormittag erreichte er mit 13.789 Stellen erneut ein Allzeithoch, kam dann aber wieder zurück. Am Ende schloss der Leitindex nahezu unverändert bei 13.744 Punkten. Der MDax gewann 0,1 Prozent auf 29.215 Zähler. Der TecDax gab um 0,4 Prozent auf 3265 Stellen nach. Der EuroStoxx50 verlor 0,2 Prozent auf 3841 Punkte.

Am Dax-Ende notierten Wirecard mit minus 3,5 Prozent. Im Handel wurde auf eine Reihe von Belastungsfaktoren verwiesen. Die Quartalszahlen seien zwar gut ausgefallen, allerdings spricht etwa Bryan Garnier von einer enttäuschenden Marge. Daneben hatten sich einige Anleger Aussagen zur laufenden Bilanzprüfung durch KPMG erhofft. Dax-Gewinner waren MTU mit plus 2,0 Prozent.