Der Börsen-TagDax startet fulminant in die Woche
Die Aussicht auf eine Lösung im US-Haushaltsstreit hat für Aufbruchstimmung an den Börsen gesorgt. In Frankfurt gewann der Dax 1,7 Prozent auf 23.960 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 1,9 Prozent höher bei 5671 Stellen. Für gute Laune sorgte die Zustimmung des US-Senats zur Verabschiedung eines Gesetzes, das die Regierungsgeschäfte bis zum 30. Januar finanzieren soll.
"Ein mögliches Ende des bislang längsten teilweisen Stillstands der US-Verwaltung ist positiv für die Märkte", sagte Prashant Newnaha, Stratege bei der Investmentbank TD Securities. "Wir gehen davon aus, dass das US-Repräsentantenhaus am Mittwoch über den Gesetzentwurf abstimmt und die Behörden am Freitag wieder öffnen."
Andere Experten mahnten zur Vorsicht und verwiesen darauf, dass der Übergangsetat noch nicht in trockenen Tüchern sei. Der Gesetzentwurf muss in einer finalen Abstimmung im Senat und anschließend im Repräsentantenhaus gebilligt werden, bevor er US-Präsident Trump zur Unterzeichnung vorgelegt wird. Außerdem "könnte sich das aktuelle Drama schon im Januar wiederholen, wenn der Übergangshaushalt ausläuft", sagte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners.
Im Dax gewannen Commerzbank 6,6 Prozent. Die Experten der Deutschen Bank hatten die Titel auf "Buy" nach zuvor "Hold" hochgestuft. Eine Kaufempfehlung stützte auch Siemens Energy, die um 4,6 Prozent zulegten. Hannover Rück kletterten nach einer Prognoseerhöhung um 3,5 Prozent.