Der Börsen-Tag
13. März 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
15:54 Uhr

Navidi: Trump hat wichtigen Punkt vor Iran-Krieg vergessen

Beim Krieg der USA im Nahen Osten verstärkt sich zunehmend der Eindruck, dass die USA keine erkennbare Strategie fahren. Die Ergebnisse einer Befragung setzen die US-Regierung aktuell erneut unter Druck, wie USA- und Finanzexpertin Sandra Navidi erklärt. 

Navidi: Trump hat wichtigen Punkt vor Iran-Krieg vergessen
15:19 Uhr

Wall Street erholt sich

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(Foto: REUTERS)

Leicht sinkende Ölpreise haben die Stimmung an den US-Börsen zum Wochenschluss etwas aufgehellt. Nach zuletzt herben Kursverlusten notierten die US-Indizes jeweils 0,6 Prozent im Plus. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stand bei 46.947 Punkten, der breiter gefasste S&P 500 bei 6711 und der Index der Technologiebörse Nasdaq bei 22.416 Punkten.

Die Aktien von Reiseveranstaltern, die am meisten unter den höheren Energiekosten litten, gingen auf Erholungskurs. Anteilsscheine der Kreuzfahrtbetreiber Carnival und Norwegian Cruise standen bis zu 2,6 Prozent im Plus. Bei Adobe reagierten Investoren verunsichert auf den angekündigten Führungswechsel: Der langjährige Chef Shantanu Narayen räumt seinen Posten. Die Adobe-Aktien gaben um mehr als sechs Prozent nach.

Wall Street erholt sich
14:54 Uhr

Volkswagen verdrängt BYD in China wieder von der Spitze

Volkswagen hat in den ersten beiden Monaten 2026 die Marktführerschaft auf dem weltgrößten Automarkt in China zurückerobert. VW löste den E-Auto-Hersteller BYD ab, dem sinkende Subventionen für umweltfreundlichere Autos zu schaffen machen. Auch die chinesische Volvo-Mutter Geely und der japanische Weltmarktführer Toyota liegen in China inzwischen vor BYD.

Nach Daten des chinesischen Pkw-Verbandes hielten die chinesischen Joint Ventures von VW mit FAW und SAIC zusammen einen Marktanteil von 13,9 Prozent, gefolgt von Geely mit 13,8 Prozent und den Joint Ventures von Toyota mit GAC und FAW mit insgesamt 7,8 Prozent. Erst danach kommt mit 7,1 Prozent BYD. 

Volkswagen verdrängt BYD in China wieder von der Spitze
14:40 Uhr

Rohöl-Futures geben im frühen US-Handel nach

Die Rohöl-Futures geben nach, wobei die Sorte Brent unter 100 US-Dollar je Barrel notiert. Belastet werden die Preise von der Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl. Zudem sagte der US-Verteidigungsminister, die USA hätten keine klaren Beweise dafür, dass der Iran die Straße von Hormus vermint habe. Die schmale Wasserstraße bleibt angesichts des Risikos von Angriffen auf die Schifffahrt praktisch geschlossen. Die Lockerung der Russland-Sanktionen folgt auf die in dieser Woche angekündigte Freigabe von 400 Millionen Barrel aus den Notreserven der IEA.

"Die Auswirkungen einer geschlossenen Meerenge überwiegen immer noch alles, was die USA und die IEA auf den Markt geworfen haben", schreibt Scott Shelton von TP-ICAP in einer Research Note. WTI fällt um 2,3 Prozent auf 93,54 US-Dollar je Barrel und Brent gibt um 1,6 Prozent auf 98,84 US-Dollar nach.

Rohöl-Futures geben im frühen US-Handel nach
14:22 Uhr

Überraschung: US-Verbraucher konsumieren mehr

Angesichts einer leicht gesunkenen Inflation haben die US-Bürger ihren Konsum zu Jahresbeginn überraschend kräftig gesteigert. Er legte im Januar um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat zu, wie das Handelsministerium mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Der private Konsum gilt als Antriebsfeder der US-Wirtschaft, die sich vor der Jahreswende überraschend deutlich abkühlte

Überraschung: US-Verbraucher konsumieren mehr
14:00 Uhr

US-BIP wächst nach erster Revision noch weniger

Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2025 schwächer gewachsen als zunächst berichtet. Wie das Handelsministerium im Rahmen einer ersten Datenrevision mitteilte, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet nur um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 1,5 Prozent gerechnet, nachdem das Handelsministerium in einer ersten Schätzung ein Plus von 1,4 Prozent gemeldet hatte. Im dritten Quartal war die US-Wirtschaft um 4,4 Prozent gewachsen

Der von der US-Notenbank als Inflationsmaß favorisierte Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg um 2,9 Prozent nach einem Anstieg von ebenfalls 2,9 Prozent im Vorquartal. Der BIP-Deflator betrug 3,8 Prozent nach 3,6 Prozent im Vorquartal. Volkswirte hatten ein Plus von 3,6 Prozent erwartet. Der BIP-Deflator misst die Preisentwicklung anhand aller produzierten Wa

US-BIP wächst nach erster Revision noch weniger
13:36 Uhr

Allianz-Chef verdient dank eines Rekordgewinns mehr

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Oliver Bäte (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Allianz-Vorstandschef Oliver Bäte hat im abgelaufenen Jahr sein Gehalt angesichts eines Rekordgewinns um mehr als 13 Prozent gesteigert. Die Gesamtvergütung Bätes, der den Münchner Versicherungsriesen seit mehr als zehn Jahren führt, lag einschließlich Pensionsaufwand bei 11,61 (2024: 10,23) Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Dax-Konzerns hervorgeht. Damit dürfte der 61-Jährige in der Rangliste der Top-Verdiener unter Deutschlands Vorstandschefs weiter vorrücken.

Nummer eins ist nach bisher vorliegenden Daten auch 2025 SAP-Chef Christian Klein mit 16,24 Millionen Euro, Siemens-Chef Roland Busch verdiente im Geschäftsjahr 2024/25 (Ende September) 12,33 Millionen Euro.

Allianz-Chef verdient dank eines Rekordgewinns mehr
13:13 Uhr

Iran-Unsicherheiten sorgen am Geldmarkt für Aufwärtsbewegungen

Tendenziell weiter nach oben geht es mit den Sätzen am europäischen Geldmarkt, insbesondere mit dem 12-Monats-Satz. Auch die Euribors haben die Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Kriegs im Nahen Osten schwindet zusehends. Damit steigen die Inflations- und Wachstums- bzw Stagflationsrisiken. Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte in der kommenden Woche zwar die Leitzinsen auf ihrer Sitzung bestätigen, die Märkte haben allerdings damit begonnen, in der Zwischenzeit sogar eine zweite Zinserhöhung im Euroraum im laufenden Jahr einzupreisen.

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(Foto: IMAGO/Zoonar)

Tagesgeld: 1,90 - 2,10 (1,90 - 2,10), Wochengeld: 1,90 - 2,10 (1,88 - 2,13), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,20 (2,00 - 2,20), 3-Monats-Geld: 1,90 - 2,20 (2,05 - 2,25), 6-Monats-Geld: 2,05 - 2,15 (2,03 - 2,13), 12-Monats-Geld: 2,40 - 2,59 (2,37 - 2,38), Euribors: 12.03. 11.03. 3 Monate: 2,1500 2,1220, 6 Monate: 2,2250 2,1730, 12 Monate: 2,4560 2,3690 

Iran-Unsicherheiten sorgen am Geldmarkt für Aufwärtsbewegungen
12:54 Uhr

Insider: Goldtransporte über Dubai laufen zum Teil wieder

Der Goldhandel über das wichtige Drehkreuz Dubai ist Insidern zufolge mit der Wiederaufnahme einiger Flüge in dieser Woche langsam wieder in Gang gekommen. So habe physisches Gold wieder transportiert werden können, sagten Insider Reuters. Dubai ist ein zentraler Umschlagplatz für Goldtransporte in die Schweiz, nach Hongkong und Indien. Die Lieferungen von und nach Dubai waren seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar stark beeinträchtigt, da viele Flüge im Nahen Osten gestrichen wurden.

Der Flugverkehr bleibt jedoch eingeschränkt. Daten von FlightRadar24 zeigten, dass das Flugaufkommen in Dubai nur 37 Prozent des sonst üblichen betrug. Da Gold aus Sicherheitsgründen fast ausschließlich per Flugzeug transportiert wird, treibt das knappe Angebot an Luftfrachtraum die Kosten für Versicherungen und Bodentransporte in die Höhe, wie einer der Insider berichtete.

Insider: Goldtransporte über Dubai laufen zum Teil wieder
12:32 Uhr

Kryptos vor Comeback?

Im Gegensatz zu vielen anderen Anlageklassen hat der Krieg im Nahen Osten den Kryptomarkt nicht sonderlich ins Wanken gebracht. Im Gegenteil zeigte sich der Bitcoin zuletzt stabil mit leichten Erholungstendenzen. Ob es für die Kryptos bald wieder aufwärts geht und wie Anleger in Kryptowährungen investieren können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Dirk Heß von nxtAssets.

Kryptos vor Comeback?
12:10 Uhr

Dax hält sich wacker - Euro unter 1,15 Dollar - Öl weiter sehr teuer

Update von der Frankfurter: Der Dax hat an diesem weiteren herausfordernden Handelstag bislang mit Minus agiert. Am Mittag lag der deutsche Leitindex 0,1 Prozent tiefer bei 23.577 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent niedriger bei 5740 Stellen. Der Euro lag 0,4 Prozent leichter bei 1,1464 US-Dollar. Etwas Entspannung gab es bei den Ölpreisen. Brent und WTI gaben um je 2,8 Prozent auf 98,80 beziehungsweise 93,50 Dollar nach.

Dax hält sich wacker - Euro unter 1,15 Dollar - Öl weiter sehr teuer
11:50 Uhr

Ölpreisschock: Was macht nun die EZB?

Trotz des Ölpreisschocks dürfte die Europäische Zentralbank (EZB) weiter stillhalten und zugleich Entschlossenheit im Kampf gegen die Inflation signalisieren. Für die am kommenden Donnerstag anstehende Ratssitzung gehen Experten davon aus, dass die seit Mitte vorigen Jahres andauernde Zinspause anhält. Zwar dürfte die EZB ihren Einlagensatz nunmehr bei 2,0 Prozent belassen. Aber viele Experten halten eine Zinserhöhung im Sommer für wahrscheinlich. Der seit Ende Februar tobende Irankrieg hat die Energiekosten in die Höhe getrieben und schürt die Angst vor einer neuen Inflationswelle. EZB-Chefin Christine Lagarde machte bereits klar, dass man alles Nötige tun werde, um die Teuerung im Zaum zu halten.

Und auch Bundesbankchef Joachim Nagel betonte, dass die EZB keine neue Inflationswelle zulassen werde. Mit dem Zinsbeschluss stehen auch aktualisierte Projektionen der EZB-Fachleute zu den Wachstumsaussichten und zum Inflationsausblick im Euroraum an. Die Prognosen sind angesichts der starken Schwankungen am Energiemarkt eine heikle Sache. EZB-Vizechef Luis de Guindos gab die Devise aus, man müsse mit verschiedenen Szenarien arbeiten.

Ölpreisschock: Was macht nun die EZB?
11:35 Uhr

Hohe Kosten verschärfen Krise der Chemiebranche

Steigende Energiepreise, teure Transporte und eine schwache Nachfrage setzen der deutschen Chemieindustrie massiv zu. Viele Produkte haben sich seit Beginn des Iran-Kriegs mehr als verdoppelt, während Aufträge wegbrechen und die Auslastung der Anlagen auf ein historisches Tief fällt.

Hohe Kosten verschärfen Krise der Chemiebranche
11:13 Uhr

Märkte preisen schnelles Kriegsende im Iran immer mehr aus

Eom schnelles Ende des Krieges im Iran wird unwahrscheinlicher. Wie die Analysten der Rabobank anmerken, wird ein Kriegsende vor Monatsende nun nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 21 Prozent eingepreist - ein Minus von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vortag -, ein Ende vor dem 30. April mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent (minus zwei Prozentpunkte) und ein Ende vor dem 30. Juni mit einer unveränderten Wahrscheinlichkeit von 61 Prozent.

Märkte preisen schnelles Kriegsende im Iran immer mehr aus
10:52 Uhr

United Internet und 1&1 tiefrot - Zweifel an Telefonica-Deal

Mit Abschlägen von 7,5 Prozent und 7,4 Prozent gehen United Internet beziehungsweise 1&1 kräftig nach. Im Handel wird auf einen Artikel der spanischen Zeitung "Okdiario" verwiesen. Dort heißt es, Telefonica habe beschlossen, den möglichen Kauf des deutschen Mobilfunkbetreibers 1&1 vorerst auf Eis zu legen, bis das deutsche Unternehmen die Probleme seines auf Open-RAN-Technologie basierenden Mobilfunknetzes endgültig gelöst habe. Telefonica verlieren 0,5 Prozent.

United Internet und 1&1 tiefrot - Zweifel an Telefonica-Deal
10:35 Uhr

Rüstungsaktien gesucht in Erwartung eines länger währenden Iran-Krieges

Mit der schwindenden Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges im Iran gewinnen Rüstungsaktien an Attraktivität. Wie Rabobank anmerkt, wird ein Kriegsende vor Monatsende an den Prognosemärkten nun nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 21 Prozent eingepreist - ein Minus von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vortag. Rheinmetall gewinnen zwei Prozent, Renk 1,3 Prozent, Leonardo 1,2 Prozent oder BAE Systems 0,7 Prozent.

Rüstungsaktien gesucht in Erwartung eines länger währenden Iran-Krieges
10:08 Uhr

Energieaktien steigen wegen hoher Ölpreise

Europäische Energieaktien legen im frühen Handel zu, weil der Rohölpreis die Marke von 100 US-Dollar je Barrel überschreitet. Dies geschieht, obwohl die USA es Ländern gestattet haben, bereits auf See befindliches russisches Öl zu kaufen, um das Angebot zu erhöhen und die Preise zu senken. In London steigen die Aktien von BP um 1,6 Prozent und Shell legen um 0,9 Prozent zu. Die französische TotalEnergies legt um 0,9 Prozent zu, die spanische Repsol steigt um fast zwei Prozent und die italienische Eni gewinnt ein Prozent.

Energieaktien steigen wegen hoher Ölpreise
09:51 Uhr

Ölpreise halten das Niveau

Die Ölpreise geben im frühen Handel in Asien leicht nach, halten sich aber in der Nähe der viel beachteten Marke von 100 Dollar pro Barrel. Händler verweisen auf die von den USA am Donnerstag erteilte 30-tägige Genehmigung, die es Ländern erlaubt, auf See befindliches russisches Öl und Ölprodukte zu kaufen. Damit lindern sich Sorgen über das Angebot. Die Genehmigung sei ein Schritt zur Stabilisierung der durch den Iran-Krieg erschütterten globalen Energiemärkte, hatte US-Finanzminister Scott Bessent erklärt. "Die 30-tägige Genehmigung hat die Sorgen am Markt gelindert, aber sie wird das grundlegendste Problem nicht lösen", sagt Analyst Yang An von Haitong Futures. "Das Wichtigste ist die Wiederherstellung der sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus."

Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee stagniert bei 100,39 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,4 Prozent schwächer bei 95,36 Dollar.

Ölpreise halten das Niveau
09:33 Uhr

"Russland wird zum Hauptprofiteur des Iran-Krieges"

Die USA setzen die Sanktionen auf russisches Öl für 30 Tage aus. "Damit wird Russland endgültig zum finanziellen Hauptprofiteur des Iran-Krieges", kommentiert Thomas Altmann von QC Partners. Insbesondere für die Ukraine sei das eine schlechte Nachricht. Denn wenn Russland mehr Öl zu höheren Preisen verkaufen könne, fülle sich die Kriegskasse auf gleich zwei Arten schneller. "Die Aussetzung der Sanktionen auf russisches Öl wird möglicherweise einen noch tieferen Keil in die transatlantischen Beziehungen zwischen den USA und der EU treiben. Aktuell wird diese Gefahr von den Börsen ignoriert. In späteren Verhandlungen über zukünftige Wirtschaftsbeziehungen kann dies aber sehr wohl eine Rolle spielen", so Altmann.

"Russland wird zum Hauptprofiteur des Iran-Krieges"
09:16 Uhr

Dax im Schlussakt einer bemerkenswerten Handelswoche

Der Dax steuert auf den vierten Verlusttag in dieser Woche zu. Der deutsche Börsenleitindex, der nur im Dienstagsgeschäft einen Aufschlag verzeichnen konnte, notiert aktuell im Bereich von 23.510 Punkten, nachdem er den gestrigen Handel 0,2 Prozent schwächer mit 23.590 Zählern beendet hatte.

"Auf Wochensicht betrachtet, hat sich aber wenig getan", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Allerdings weist der Dax in der laufenden Handelswoche eine beachtliche Spanne auf, notierte unter der 23.000er und über der 24.000er Marke", erläutert sie. "Der Grund liegt in der Entwicklung der Ölpreise, die wiederum an die Dauer und Eskalation des Iran-Krieges gekoppelt ist."

Dax im Schlussakt einer bemerkenswerten Handelswoche
08:57 Uhr

Zahl der Firmenpleiten auf höchstem Stand seit 2014

Die Summe der Firmenpleiten in Deutschland ist 2025 auf das höchste Niveau seit elf Jahren gestiegen. Die Amtsgerichte registrierten 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort, nachdem die Zahl bereits 2024 um 22,4 Prozent zugelegt hatte und 2023 um 22,1 Prozent. Ein höherer Wert wurde zuletzt 2014 mit 24.085 Fällen registriert. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 gab es 32.687 Pleiten.

Zahl der Firmenpleiten auf höchstem Stand seit 2014
08:40 Uhr

Deutsche-Bank-Großaktionär senkt Anteil

Die Capital Group hat seine Beteiligung an der Deutschen Bank deutlich reduziert. Der Anteil sank von zuletzt 4,94 auf 2,93 Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Damit rutschte der Vermögensverwalter aus Los Angeles unter die wichtige Meldeschwelle von drei Prozent. Capital Group war der Website des größten deutschen Geldhauses zufolge bislang der zweitgrößte Einzelaktionär nach dem Branchenprimus BlackRock. 

Deutsche-Bank-Großaktionär senkt Anteil
08:21 Uhr

Spannend wird es kommende Woche …

Europas Börsen dürften wenig verändert in den Handel starten. Es dreht sich weiter alles um den Ölpreis, am Morgen geht Brent bei rund 100 Dollar das Barrel um. Nach der Freigabe der strategischen Ölreserve durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den Preisanstieg zu dämpfen. Washington will es anderen Ländern erlauben, auf See festliegendes russisches Öl aufzukaufen. Diese Übergangsregelung soll für Frachten gelten, die sich bereits auf dem Transportweg befinden.

Dass die Börsen bislang nicht stärker eingebrochen sind, führen die Marktexperten von CMC auf die Hoffnung zurück, dass die Auflösung der Notfallreserven der USA und Europas die Zeit überbrücken soll, bis der Krieg im Iran beendet werde. "Ob dies tatsächlich wie erwartet eintreffen wird, ist vollkommen unklar. Zumindest aber hilft es kurzfristig, panikartige Verkäufe an den europäischen Aktienmärkten zu verhindern." Hilfreich seien auch die hohen Absicherungspositionen, die im Vorfeld des Iran-Kriegs aufgebaut worden seien Diese federten einen Großteil der potenziellen Kursrückgänge ab. Umso spannender werde der in der kommenden Handelswoche stattfindende große Verfallstermin an den Terminbörsen.

Spannend wird es kommende Woche …
08:03 Uhr

Iran-Krieg und Zinssorgen belasten Börsen 

Der andauernde Iran-Krieg und seine Folgen lasten auch heute auf den Börsen in Ostasien und Australien. Vor allem die drastisch gestiegenen Ölpreise wecken Konjunktur- und Inflationssorgen, zumal in der kommenden Woche zahlreiche Notenbanksitzungen anstehen. Unter anderem tagen die US-Notenbank, die Bank of England, die Europäische Zentralbank und die Reserve Bank of Australia (RBA). Mit den Ölpreisen dürfte die Inflation steigen, was die Notenbanken dazu veranlassen könnte, Zinssenkungen zu verschieben oder die Zinsen gar anzuheben.

In Tokio verliert der Topix 0,6 Prozent. An der Börse in Seoul gibt der Kospi 1,8 Prozent nach. Japan und Südkorea sind stark auf Ölimporte angewiesen. Besser halten sich die chinesischen Börsen. In Shanghai notiert der Composite-Index 0,2 Prozent niedriger. Der Hang-Seng-Index in Hongkong sinkt um 0,5 Prozent. Auch die australische Börse zeigt sich vergleichsweise stabil mit einem Minus von 0,1 Prozent. Am Markt herrscht mittlerweile die Überzeugung vor, dass die RBA in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Der Brentölpreis pendelt derweil weiter um die kritische Marke bei 100 Dollar. Aktuell fällt er um 0,2 Prozent auf 100,24 Dollar je Barrel. Am Montag waren die Preise zeitweise um bis zu 30 Prozent auf etwa 120 Dollar nach oben geschossen.

Iran-Krieg und Zinssorgen belasten Börsen 
07:50 Uhr

Personalie setzt Adobe-Aktienkurs unter Druck

Der langjährige Adobe-Chef Shantanu Narayen räumt seinen Posten. Der Manager werde die Führung abgeben, sobald ein Nachfolger ernannt sei, teilte der US-Softwarekonzern mit. Narayen, der seit 18 Jahren an der Spitze steht und Produkte wie Photoshop und InDesign zu weltweiten Standards machte, soll dem Unternehmen als Verwaltungsratschef erhalten bleiben. Anleger reagierten verunsichert auf den angekündigten Führungswechsel: Die Adobe-Aktie gab im nachbörslichen US-Handel rund sieben Prozent nach.

Operativ lief es für den Konzern zum Jahresauftakt besser als erwartet. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 6,40 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 6,28 Milliarden Dollar gerechnet. Auch der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 6,06 Dollar über der Konsensschätzung von 5,87 Dollar. Adobe profitiert nach eigenen Angaben von der starken Nachfrage nach KI-gestützten Funktionen. Dennoch steht der Branchenprimus vor Herausforderungen: Der Wandel in der Softwarelandschaft durch Künstliche Intelligenz (KI) senkt die Einstiegshürden für Design-Anwendungen und bringt neue Wettbewerber hervor.

Personalie setzt Adobe-Aktienkurs unter Druck
07:27 Uhr

Eskaliert Chinas Eisenerz-Streit?

Berichte über eine Ausweitung der chinesischen Beschränkungen für Eisenerzprodukte von BHP deuten nach Einschätzung der Analysten von Macquarie darauf hin, dass ein Preisstreit zwischen der China Mineral Resources Group und dem weltgrößten Bergbauunternehmen eskaliert. Reuters berichtet unter Berufung auf Quellen, dass die CMRG Hüttenwerke und Händler angewiesen habe, die Annahme von Newman-Feinerz einzustellen. "Wir weisen darauf hin, dass unsere Präferenz für BHP gegenüber RIO dieses Restrisiko nicht berücksichtigt, und wir vermuten, dass BHP und die CMRG letztendlich zu einem für beide Seiten vorteilhaften Ergebnis kommen werden," so Macquarie. "Die jüngste Entwicklung stellt jedoch, sollte sie sich bewahrheiten, eine Herausforderung für diese Präferenz dar." Die Aktie von BHP gibt um 1,8 Prozent auf 50,06 Australische Dollar nach.

Eskaliert Chinas Eisenerz-Streit?
07:12 Uhr

Lufthansa-Streik legt erneut Hunderte Flüge lahm

Fluggäste der Lufthansa müssen sich weiterhin auf Ausfälle und Verspätungen einstellen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit setzt ihren am Donnerstag begonnenen Streik bei Deutschlands größter Fluggesellschaft fort. Erneut sollen hunderte Flüge vor allem an den Drehkreuzen Frankfurt und München ausfallen, wie aus den Informationen der Flughäfen hervorgeht. Lufthansa rechnet erst für Samstag wieder mit einem regulären Flugplan.

Die streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte von einer hohen Beteiligung der Beschäftigten an der bereits zweiten Streikwelle berichtet. Schon am 12. Februar hatten die Piloten mit ihrem Tarifkonflikt um die Betriebsrenten einen Großteil der Lufthansa-Flüge ausfallen lassen.

Nach Angaben der Flughafenbetreiber fielen am ersten Streiktag in Frankfurt rund 400 von 1.165 geplanten Starts und Landungen aus. In München wurden 230 von rund 800 Flugbewegungen gestrichen. Die Zahlen beziehen sich auf alle Fluggesellschaften, die Ausfälle sind wesentlich der Lufthansa zuzuordnen. In München soll die Zahl der Absagen am Freitag auf 180 fallen.

Lufthansa-Streik legt erneut Hunderte Flüge lahm
06:56 Uhr

Erster Verlust nach fast 70 Jahren schockt Anleger

Schwindende Hoffnungen auf eine Lösung im Krieg zwischen den USA und Israel mit dem Iran und die damit verbundenen hohen Ölpreise belasten die Börsen in Asien. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans gibt um 0,5 Prozent nach. In Südkorea büßen die technologielastigen Aktien fast zwei Prozent ein und die Börse in Taiwan verlier ein Prozent. In China verliert der Shanghai Composite 0,2 Prozent auf 4120,14 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 4686,51 Punkten.

In Tokio gibt der Nikkei-Index 1,2 Prozent auf 53.774,06 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notiert 0,6 Prozent niedriger bei 3.629,47 Zählern. Die Aktien von Honda Motor brechen um 6,1 Prozent ein und verbuchen damit den größten prozentualen Tagesverlust seit Februar 2025. Japans zweitgrößter Autobauer hatte wegen massiver Restrukturierungskosten im Bereich Elektromobilität den ersten Jahresverlust seit fast 70 Jahren als börsennotiertes Unternehmen angekündigt.

"Angesichts der weiterhin hohen Wahrscheinlichkeit höherer Ölpreise sollten sich Anleger auf eine anhaltende Volatilität und möglicherweise weitere kurzfristige Abwärtsrisiken einstellen", sagt Vasu Menon, Geschäftsführer für Anlagestrategie bei OCBC in Singapur. Zudem veranlasst die Furcht vor steigender Inflation die Märkte dazu, ihre Erwartungen an die Zentralbanken neu zu bewerten.

Erster Verlust nach fast 70 Jahren schockt Anleger
06:36 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Der US-Dollar gilt in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen. Dies setzt die meisten anderen Währungen unter Druck. Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 159,35 Yen und legt 0,2 Prozent auf 6,8855 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,7863 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1507 Dollar und zieht leicht auf 0,9051 Franken an.

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:20 Uhr

"Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer"

Der Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Institutes, Torsten Schmidt, warnt vor hoher Inflation, sollte der Iran-Krieg länger als vier Wochen dauern. "Hohe Ölpreise treiben die Verbraucherpreise. Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen", sagte Schmidt der "Rheinischen Post". "Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen."

Sollte der Krieg mehr als vier Wochen dauern und der Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golf-Staaten zerstören, komme es zu echten Engpässen auf dem Weltmarkt. "Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich", sagte Schmidt. Sollte der Krieg dagegen Ende des Monats beendet sein, steige die Inflation nicht ganz so stark: "Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent." Die Spritpreise werden aus Sicht von Schmidt hoch bleiben: "Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächst auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben."

Sorge bereitet dem Ökonomen die Lage beim Gas. 20 Prozent Füllstand in den Speichern seien sehr wenig. "Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen - vor allem dann, wenn der Iran-Krieg länger dauert als gedacht." Bei den hohen Preisen hätten Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern. "Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer", sagte Schmidt und regte eine strategische Gasreserve wie beim Öl an.

"Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer"
06:00 Uhr

Der Ölpreis macht die Musik 

Der nach wie vor tobende Krieg im Iran drückt auf die Stimmung der Anleger in dieser Woche. Auch im gestrigen Geschäft fiel ein Minus an, der Dax schloss 0,2 Prozent schwächer mit 23.590 Punkten. Die Ölpreise bewegten sich um die 100-Dollar-Marke, mal knapp darunter, mal etwas darüber, auch weil die wichtige Transportroute, die Straße von Hormus, seit Tagen gesperrt ist. Das wiederum hohe Ölpreisniveau schürt Inflationsängste und Konjunktursorgen.

Und nachdem gestern bereits eine Reihe von deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturaussichten zum Besten gegeben haben, steht das Thema heute zum Wochenschluss wieder auf der Agenda. Es geht um frische Daten zu den Insolvenzen.

Dabei zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes, wie sich die Zahl der Firmenpleiten im Dezember und im vergangenen Jahr entwickelt hat. Laut dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat sich auch im Februar noch keine Trendwende bei den Insolvenzen abgezeichnet, die für die maue Wirtschaft ein Hoffnungssignal bieten würde. Und mit Blick auf den Militärkonflikt in Nahost warnen manche Ökonomen bereits davor, dass sich die erwartete Trendwende im laufenden Jahr verzögern oder diese sogar ganz ausbleiben könnte.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Der Ölpreis macht die Musik