Der Börsen-Tag
6. März 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:38 Uhr

Dax arg gerupft nach wilder Handelswoche

Die steigenden Ölpreise infolge des Iran-Krieges hängen weiter wie ein Damoklesschwert über den europäischen Aktienmärkten. Anfängliche Kursgewinne konnten nicht gehalten werden, die rote Farbe dominierte spätestens seit Mittag wieder. An der Frankfurter Börse verlor der Dax 0,9 Prozent und verließ den Handel mit 23.591 Punkten. Zwischenzeitlich rauschte der deutsche Aktienindex bis auf 23.343 Stellen runter. Der EuroStoxx50 notierte 1,5 Prozent tiefer bei 5699 Zählern.

Auf Wochensicht gaben beide Indizes damit mehr als sechs Prozent nach. "Europa ist Nettoimporteur von Öl, und solange die Preise hoch bleiben oder weiter steigen, werden Anleger einen großen Bogen um europäische Aktien machen", konstatierte Jochen Stanzl von der Consorsbank.

Sollten die Energiepreise nun dauerhaft hoch bleiben, fürchten Anleger einen deutlichen Inflationsschub - erhoffte Zinssenkungen wären in den kommenden Monaten erst einmal vom Tisch. Profiteur dieser Entwicklung ist aktuell der US-Dollar, der zudem auch wieder als sicherer Hafen angesteuert wird.

Bei den Einzelwerten notierten Lufthansa kaum verändert. Die Fluggesellschaft ist nach dem Krisenjahr 2024 bei der Verbesserung des Gewinns vorangekommen. Im Dax gewannen Rheinmetall 2,9 Prozent. Der Konzern sieht sich durch den Iran-Krieg in seinen Plänen bestätigt, die Raketenfertigung so schnell wie möglich auszubauen.

Dax arg gerupft nach wilder Handelswoche
17:14 Uhr

Warum die zweite Aktienreihe jetzt aufholen könnte

An der Börse lohnt sich derzeit ein Blick auf die zweite Aktienreihe. Was gerade jetzt für ein Comeback der Nebenwerte spricht, darum geht es im Gespräch von Nancy Lanzendörfer mit Daniel Houdek von der Fondsgesellschaft Acatis.

Warum die zweite Aktienreihe jetzt aufholen könnte
16:44 Uhr

Bitcoin und Ether stehen wieder stärker unter Druck

Bitcoin und Ether geben nach, da die Unsicherheit über den Nahost-Konflikt die Marktstimmung dämpft. Die US-Aktienfutures deuten auf eine niedrigere Eröffnung hin. "Bitcoin und Ether halten weiterhin wichtige psychologische Niveaus, aber die Stimmung bei digitalen Vermögenswerten bleibt anfällig für makroökonomische Schlagzeilen, insbesondere für die Ölpreise, die Zinserwartungen und die geopolitischen Entwicklungen", schreiben die Analysten der Saxo Bank in einem Kommentar.

Bitcoin notiert unterhalb der wichtigen Marke von 70.000 US-Dollar. Zuletzt gibt Bitcoin um 2,7 Prozent auf 68.971 US-Dollar nach, nachdem er am Mittwoch laut Daten von LSEG ein Einmonatshoch von 74.049 Dollar erreicht hatte. Ether fällt um 3,9 Prozent auf 1992 Dollar.

Bitcoin und Ether stehen wieder stärker unter Druck
16:31 Uhr

Iran-Krieg birgt "Risiko weltweiter Wirtschaftskrise"

Explodierende Energiepreise, KI-Unsicherheiten und mögliche "Bank Runs": Nach Einschätzung der US- und Finanzexpertin Sandra Navidi könnte der Krieg im Nahen Osten die internationalen Finanzmärkte schwer destabilisieren. 

Iran-Krieg birgt "Risiko weltweiter Wirtschaftskrise"
16:16 Uhr

Miese Stimmung an der Wall Street

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(Foto: REUTERS)

Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar hat die bereits schlechte Stimmung an der Wall Street weiter eingetrübt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Freitag fast zwei Prozent tiefer bei 47.063 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq verloren jeweils rund 1,5 Prozent auf 6727 und 22.468 Zähler.

Für Gesprächsstoff bei den Einzelwerten sorgte unter anderem der Modehändler Gap mit einem Kurseinbruch von 13 Prozent nach einem negativ aufgenommenen Ausblick. Zugleich drückte der anhaltende Anstieg beim Ölpreis die Aktien der Airlines weiter nach unten: American Airlines, United Airlines und Delta Air gaben 3,6 bis 5,2 Prozent nach. Leicht nach oben ging es hingegen erneut für Energiekonzerne wie Occidental Petroleum und NextDecade, die um jeweils rund ein Prozent zulegten.

Miese Stimmung an der Wall Street
15:54 Uhr

Goldpreis steigt nach schwächerem US-Arbeitsmarktbericht

Die Gold-Futures sind nach der Veröffentlichung eines schwächer als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktberichts für Februar gestiegen, haben ihre Gewinne aber seither wieder abgegeben. Der Goldpreis stieg in der Spitze bis auf 5130 US-Dollar je Feinunze und notiert derzeit knapp unter der Marke von 5100 US-Dollar je Feinunze, was einem Tagesplus von 0,4 Prozent entspricht. Das Aufwärtspotenzial der Gold-Futures als finanzieller sicherer Hafen in Kriegszeiten sei dadurch begrenzt worden, dass die Anleger statt in das Edelmetall in den US-Dollar strömten, meinen Analysten. Silber verteuert sich um 0,7 Prozent auf 82,675 US-Dollar je Feinunze.

Goldpreis steigt nach schwächerem US-Arbeitsmarktbericht
15:35 Uhr

Wie soll die Fed mit dem Ölpreisanstieg umgehen?

Der Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller, sagte in einem Fernsehinterview, der Konflikt im Nahen Osten werde die Preise in der gesamten Wirtschaft wahrscheinlich nicht so stark in die Höhe treiben, dass eine Reaktion der Fed erforderlich sei. "Für uns, im Hinblick auf die künftige Politik, ist es unwahrscheinlich, dass dies eine anhaltende Inflation verursachen wird," sagt Waller gegenüber Bloomberg Television. Er sagt, dass höhere Energiepreise sich nicht zwangsläufig in einem stärkeren zugrunde liegenden Inflationstrend niederschlagen würden. "Das ist ein Grund, warum wir die Energiepreise nicht berücksichtigen, wenn wir uns die Kernrate ansehen," sagt Waller. "Und die Kernrate ist ein besserer Indikator für die zukünftige Inflation."

Wie soll die Fed mit dem Ölpreisanstieg umgehen?
15:11 Uhr

Jobmarkt-Schwäche und Trumps Kapitulationsforderung: Dax tiefrot

Nach deutlich schlechter als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten ist es mit dem Dax noch weiter nach unten gegangen. Der Leitindex rauschte kurz vor Handelsbeginn an der Wall Street um 1,8 Prozent auf 23.372 Punkte runter. Der EuroStoxx50 verlor 2,0 Prozent auf 5672 Stellen.

Zudem forderte US-Präsident Donald Trump vom iranischen Regime die "bedingungslose Kapitulation". Der 79-Jährige will nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Iran abschließen, wie er seiner Plattform Truth Social mitteilte. Das steigerte die Besorgnis der Anleger vor einem längeren Krieg.

Jobmarkt-Schwäche und Trumps Kapitulationsforderung: Dax tiefrot
14:56 Uhr

US-Jobmarkt deutlich schwächer als prognostiziert

Der US-Arbeitsmarkt hat im Februar einen unerwarteten Einbruch erlitten. Unter dem Strich gingen 92.000 Jobs außerhalb der Landwirtschaft verloren, wie aus dem Bericht der Regierung hervorgeht. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau in Höhe von 59.000 erwartet, nach revidiert 126.000 im Januar. Zunächst war ein Wert von 130.000 genannt worden. Die Arbeitslosenquote stieg im Februar überraschend auf 4,4 Prozent, nach 4,3 Prozent im Januar. Für die US-Notenbank sind die Arbeitsmarktdaten wichtig für die Ausrichtung ihrer Geldpolitik.

"Erneut zeigt sich das Muster, das erst ein üppiger Stellenzuwachs berichtet wird, der im Folgemonat abwärts revidiert wird. Der kräftige Beschäftigungsrückgang überrascht, ist zum Teil streikbedingt", äußerte Bastian Hepperle von Hauck Aufhäuser Lampe. "Im Trend dürfte sich ein moderater Beschäftigungszuwachs fortsetzen, dafür spricht die weiterhin gute US-Konjunktur. Die Abwärtsrisiken am Arbeitsmarkt sind nicht so gravierend, dass die Fed den Leitzins senken müsste. Auch der Nahost-Konflikt zieht als Argument für eine Zinssenkung nicht. Die Fed dürfte sich um den Arbeitsmarkt weiterhin keine großen Sorgen machen. Da die Inflationsrisiken nicht gravierend sind, spricht viel für eine anhaltende Warteposition."

US-Jobmarkt deutlich schwächer als prognostiziert
14:34 Uhr

Zinserwartung dreht massiv

Die Sätze am europäischen Geldmarkt kommen zum Wochenschluss deutlicher in Bewegung. Die gesamte Kurve zieht deutlich an, am kurzen Ende vor allem sichtbar im 12-Monats-Geld. Es sind die Zinserwartungen der Marktteilnehmer, die in den vergangenen vier Tagen massiv gedreht haben. Der Markt wettet nicht mehr darauf, wann die Zinsen fallen, sondern ob die EZB die Zinsen wegen des Ölpreisschocks mit einem Preis für ein Barrel der Sorte Brent aktuell nahe 87 Dollar wieder anheben muss. Zuletzt ist die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bis Dezember auf 63 Prozent gestiegen, am Freitag der Vorwoche wurde dagegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent auf eine Senkung gesetzt.

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(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Tagesgeld: 1,87 - 2,07 (1,87 - 2,07), Wochengeld: 1,88 - 2,10 (1,88 - 2,10), 1-Monats-Geld: 2,00 - 2,20 (1,98 - 2,18), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,05 - 2,25), 6-Monats-Geld: 2,13 - 2,33 (2,13 - 2,23), 12-Monats-Geld: 2,35 - 2,55 (2,17 - 2,28), Euribors: 05.03 04.03. 3 Monate: 2,0460 2,0560, 6 Monate: 2,1360 2,1350, 12 Monate: 2,3160 2,3070

Zinserwartung dreht massiv
14:10 Uhr

Euro macht schlapp

Nun rückt auch der Euro in den Blickpunkt: Die Gemeinschaftswährung hat ihre Verluste zum Wochenschluss ausgebaut. Die Gemeinschaftswährung fällt um bis zu 0,5 Prozent auf 1,1553 Dollar. Parallel dazu ziehen die Ölpreise immer weiter an. 

Euro macht schlapp
13:43 Uhr

Umfrage: Immobilienpreise steigen bis 2028 schneller als Inflation

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland werden Experten zufolge in den kommenden Jahren deutlicher steigen als die Inflation. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters unter Immobilienanalysten zufolge werden sie in diesem Jahr um 3,3 Prozent zulegen. Für 2027 und 2028 wird ein Plus von jeweils drei Prozent vorhergesagt. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise dürften nur um jeweils etwa zwei Prozent steigen. Damit verschlechtert sich die Erschwinglichkeit für Erstkäufer weiter, während die Mieten zugleich hoch bleiben dürften.

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Die Immobilienpreise ziehen wieder an, in Metropolen wie hier in München bleibt die Lage äußerst angespannt.

Der deutsche Immobilienmarkt hatte sich im vergangenen Jahr von seinem schlimmsten Einbruch seit Jahrzehnten erholt. Die Preise stiegen seit einem Tiefpunkt Anfang 2024 um fast sechs Prozent. Zudem legten die Baugenehmigungen 2025 zum ersten Mal seit vier Jahren wieder zu, was auf eine anhaltende Erholung hindeutet. Die Erholung ist jedoch fragil.

Umfrage: Immobilienpreise steigen bis 2028 schneller als Inflation
13:16 Uhr

Bericht: USA verweigern Rückzahlung illegaler Zölle

Die US-Regierung hat einem Medienbericht zufolge die Rückerstattung von Zöllen abgelehnt, die der Oberste Gerichtshof der USA für rechtswidrig erklärt hat. Die "Financial Times" bezog sich in ihrem Bericht auf Insider. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte die von US-Präsident Donald Trump auf Basis eines Notstandsgesetzes verhängten Abgaben am 20. Februar für unzulässig erklärt. Der Supreme Court machte jedoch keine Vorgaben zur Abwicklung der Rückzahlungen an die mehr als 300.000 betroffenen Importeure. Rund 2000 Unternehmen haben Klage eingereicht. Trump hat erklärt, die Rechtsstreitigkeiten um die Auszahlung könnten sich über fünf Jahre hinziehen. 

Bericht: USA verweigern Rückzahlung illegaler Zölle
12:52 Uhr

Ölpreise schnellen hoch - Dax vergrößert Verluste

Der Ölpreisanstieg nimmt wieder an Fahrt auf. Das US-Öl WTI steigt wegen der Furcht vor langfristigen Lieferausfällen durch den Iran-Krieg um 8,3 Prozent auf 85,42 Dollar je Fass, den höchsten Stand seit April 2024. Das Nordseeöl Brent markiert mit einem Plus von 5,5 Prozent auf 88,83 Dollar je Fass ebenfalls ein 23-Monats-Hoch. Katar rechnet damit, dass alle Energieerzeuger am Golf ihre Exporte innerhalb weniger Wochen einstellen und den Ölpreis auf 150 Dollar pro Barrel treiben werden, sagte der Energieminister des Landes, Saad al-Kaabi, der "Financial Times". Selbst wenn der Krieg sofort beendet würde, würde Katar "Wochen bis Monate" brauchen, um zu einem normalen Lieferzyklus zurückzukehren, erklärt Kaabi. An der Frankfurter Börse vergrößert der Dax seine Verluste - er fällt nun um 0,9 Prozent auf 23.587 Punkte.

Ölpreise schnellen hoch - Dax vergrößert Verluste
12:26 Uhr

Dax verliert - Euro weicher zum Dollar

Update von der Frankfurter Börse: Nach mehrmaligem Auf und Ab ist der Dax im Verlustmodus. Der Leitindex verlor am Mittag 0,4 Prozent auf 23.733 Punkte. Der EuroStoxx50 fiel um 0,3 Prozent auf 5766 Stellen. Der Euro lag 0,3 Prozent leichter bei 1,1574 US-Dollar.

Dax verliert - Euro weicher zum Dollar
12:00 Uhr

"Überraschung bei Rüstungswerten"

Der Iran-Krieg löst weltweit Bewegung an den Märkten aus. Maßgeblich ist der steigende Ölpreis, andere Werte überraschen, wie Anlageexperte Patrick Grewe im ntv-Börsengespräch mit Corinna Wohlfeil erklärt.

"Überraschung bei Rüstungswerten"
11:34 Uhr

Risikoprämien volatil - restriktivere Geldpolitik wird eingepreist

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen haben am Vormittag gegenüber Vortageszeit deutlich zugelegt. Der Großteil der Bewegung hatte bereits am Donnerstag im Tagesverlauf stattgefunden, während es auch für Risiko-Assets wie Aktien nach unten ging. Je länger der Nahost-Konflikt anhält, desto länger preisen die Märkte höhere Ölpreise sowie gestörte Energie- und Handelsströme ein. In Folge wird mit einer schwächeren Wirtschaftsleistung und einer höheren Inflation gerechnet. Aktuell wird daher an den Zinsmärkten eine restriktivere Geldpolitik eingepreist, was sich durch steigende Anleiherenditen sekundär auf die Bewertungen auswirkt.

Risikoprämien volatil - restriktivere Geldpolitik wird eingepreist
11:09 Uhr

Pharma-Aktie stürzt ab

Enttäuschend aufgenommene Studienergebnisse bei einem experimentellen Adipositas-Medikament von Zealand Pharma schickt die Aktien des dänischen Arzneimittelherstellers auf Talfahrt. Die Titel brechen um mehr als 30 Prozent ein und notieren auf dem niedrigsten Stand seit August 2023. Die Papiere des Partners Roche, der das Medikament gemeinsam mit Zealand Pharma entwickelt, verlieren bis zu 3,3 Prozent. Laut Jefferies bleibt der Gewichtsverlust von 10,7 Prozent nach 42 Wochen hinter den Erwartungen zurück. Mit dem Mittel Petrelintide wollen die Unternehmen in den boomenden Markt für Abnehm-Medikamente vorstoßen, der derzeit von Novo Nordisk und Eli Lilly beherrscht wird.

Pharma-Aktie stürzt ab
10:53 Uhr

Dax-Gewinne futsch

An der Frankfurter Börse hält die durch große Unsicherheit vorherrschende Volatilität an. Der Dax gab alle seine Gewinne ab und rutschte wieder in den roten Bereich. Der deutsche Leitindex verlor 0,2 Prozent auf 23.757 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 0,4 Prozent tiefer bei 5758 Stellen.

Dax-Gewinne futsch
10:26 Uhr

Deutscher Rüstungszulieferer plant Börsengang 

Vincorion hat den Startschuss für seinen Börsengang in Frankfurt gegeben. Der norddeutsche Rüstungszulieferer, das sich auf Energieversorgung und Mechatronik bei Rüstungsgütern spezialisiert hat, peilt im ersten Halbjahr den streng regulierten Prime Standard der Deutschen Börse an, wie es mitteilte. Erwartet wird die Erstnotiz noch vor Ostern. Mit dem Börsengang will sich der Finanzinvestor Star Capital, der Vincorion vor knapp vier Jahren für 140 Millionen Euro von Jenoptik übernommen hatte, von einem Teil seiner Aktien trennen. Insidern zufolge peilt Star Capital inzwischen eine Milliardenbewertung an. Vincorion selbst fließt mit dem Börsengang kein frisches Kapital zu. 

Deutscher Rüstungszulieferer plant Börsengang 
10:00 Uhr

Märkte im Krieg: Jetzt aussteigen oder doch abwarten?

Wie sollten Anleger mit den aktuellen Börsenturbulenzen umgehen? Da die Zukunft unsicher ist, hilft vielleicht ein Blick in die Vergangenheit. Nancy Lanzendörfer spricht mit Matthias Hüppe von der HSBC darüber, wie sich die Märkte in vergangenen Kriegen entwickelt haben.

Märkte im Krieg: Jetzt aussteigen oder doch abwarten?
09:45 Uhr

Ölpreise steuern auf höchsten Wochengewinn seit Februar 2022 zu

Nach dem zuletzt rasanten Ölpreisanstieg ist Durchatmen angesagt. Das Nordseeöl Brent verbilligt sich in der Spitze um 2,6 Prozent auf 83,16 Dollar je Fass. Das US-Öl WTI wird mit 78,24 Dollar je Fass zeitweise 3,4 Prozent niedriger gehandelt. Wegen der Furcht vor langfristigen Lieferstörungen durch den Krieg in Nahost hatten sich Brent und WTI in dieser Woche um gut 16 beziehungsweise 19 Prozent verteuert.

Anleger hoffen nun auf Maßnahmen der US-Regierung, um den Ölpreisanstieg zu begrenzen. Ein Beamter des Weißen Hauses brachte am Donnerstag mögliche Maßnahmen am Öl-Future-Markt ins Spiel, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Das US-Finanzministerium erteilte außerdem Ausnahmegenehmigungen für Unternehmen, um mit dem Kauf von sanktioniertem russischem Öl auf Tankern zu beginnen und so die Lieferengpässe zu verringern.

Ölpreise steuern auf höchsten Wochengewinn seit Februar 2022 zu
09:30 Uhr

US-Chipentwickler erlebt Höhenflug

Marvell Technology hat mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen und damit seine Aktien nachbörslich beflügelt. Der Chipentwickler profitiert von der hohen Nachfrage nach maßgeschneiderten Halbleitern für Rechenzentren, die für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) benötigt werden.

Für das erste Quartal stellte das Unternehmen Erlöse von rund 2,40 Milliarden Dollar in Aussicht, während Analysten im Schnitt mit 2,27 Milliarden gerechnet hatten. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie lag der Ausblick mit 79 Cent über der Schätzung von 74 Cent. Im abgelaufenen vierten Quartal lag der Umsatz bei 2,22 Milliarden Dollar und entsprach damit in etwa den Prognosen. Die Marvell-Aktie legte im nachbörslichen US-Handel zeitweise um acht Prozent zu. Marvell und der Rivale Broadcom unterstützen Cloud-Anbieter bei der Entwicklung eigener Chips als Alternativen zu den Standardprozessoren des Marktführers Nvidia.

US-Chipentwickler erlebt Höhenflug
09:16 Uhr

Einschneidende Börsenwoche

Der Dax steuert auf ein tiefrotes Ende einer einschneidenden Handelswoche zu. Der deutsche Börsenleitindex notiert zwar aktuell im Bereich von 23.970 Punkten leicht fester, im gestrigen Geschäft hatte er 1,6 Prozent auf 23.816 Zähler eingebüßt. Am Freitag vor einer Woche hatte der Dax aber noch mit 25.254 Punkten geschlossen.

"Es sieht nach einer kleinen Erholung zum Wochenschluss aus - immerhin", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil. "Ein Ende der Berg- und Talfahrt ist allerdings derzeit nicht absehbar", erläutert sie und verweist auf den Krieg im Nahen Osten und den damit einhergehenden sprunghaftetn Anstieg der Ölpreise. "Aber auch bei Brent und WTI kommen die Preise zum Wochenschluss etwas zurück", sagt Wohlfeil.

Einschneidende Börsenwoche
08:59 Uhr

Dieser Wert kommt vorbörslich unter die Räder

Die Aktien von Lanxess geraten im frühen Handel ins Rutschen. Die Papiere verlieren mehr als fünf Prozent. Der Konzern hatte erklärt, dass Advent die von Lanxess im September 2025 angedienten gesamten Lanxess-Anteile an dem Kunststoff-Gemeinschaftsunternehmen Envalior in diesem Jahr nicht übernehmen wird. Advent berufe sich dabei auf seinen vertraglich festen Finanzierungsvorbehalt, hieß es.

Dieser Wert kommt vorbörslich unter die Räder
08:38 Uhr

Sind Standortschließungen bei VW ein Thema?

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo schließt Standortschließungen bei Europas größtem Autobauer kategorisch aus. Das werde sie "unter gar keinen" Umständen akzeptieren, auch nicht in Osnabrück, sagte sie der dpa. Zwar gebe es für den Standort noch kein fertiges Zukunftskonzept. "Aber der Konzernvorstand hat sich verpflichtet, gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite eines zu erarbeiten." Eine Schließung sei dabei nicht vorgesehen "und käme auch nicht infrage".

Die Produktion der in Osnabrück gebauten Porsche-Modelle läuft in diesem Jahr aus, Mitte 2027 dann auch die Fertigung des VW T-Roc Cabrios. Als möglicher Interessent gilt seit langem der Rüstungskonzern Rheinmetall. Im Februar hatte das Werk zudem Prototypen für mögliche Militärfahrzeuge auf VW-Basis gezeigt, zunächst nur als Test. Ob sich daraus etwas Konkretes ergibt, ist laut VW noch völlig offen.

Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen.

Sind Standortschließungen bei VW ein Thema?
08:20 Uhr

Asien-Börsen mit deutlichen Wochenverlusten

Der weiter anhaltende Iran-Krieg sorgt auch zum Wochenausklang mehrheitlich für Abgaben an den Börsen in Ostasien. Diese fallen aber deutlich verhaltener aus als in den vergangenen Tagen. Dazu tragen auch die leicht fallenden Ölpreise bei, nach den starken Anstiegen seit Beginn des Nahost-Konflikts.

 Auslöser für den Rücksetzer sind Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent. So will das Finanzministerium eine vorübergehende Ausnahmegenehmigung erteilen, damit indische Raffinerien russisches Öl kaufen können. Bessent fügte hinzu, dass diese Maßnahme Russland keinen erheblichen finanziellen Vorteil verschaffe, da sie nur für auf See festsitzendes Öl gelte. Für die Notierungen von Brent und WTI geht es um bis zu 1,4 Prozent nach unten.

Für den Kospi in Seoul geht es um 0,5 Prozent nach unten. Der S&P/ASX 200 in Sydney hat den Handel mit einem Minus von 1,0 Prozent beendet. Der Nikkei-225 in Tokio erholt sich von anfänglichen Verlusten und dreht leicht ins Plus - der Index gewinnt 0,5 Prozent. Leicht aufwärts geht es auch für den Shanghai Composite, der Hang-Seng-Index verzeichnet einen Aufschlag von 1,6 Prozent.

Asien-Börsen mit deutlichen Wochenverlusten
08:02 Uhr

"Abwarten ist der beste Ansatz"

Der europäische Aktienmarkt wird zum Handelsbeginn deutlicher im Plus erwartet. Nach dem massiven Ausverkauf am Vortag hält damit die extrem volatile Phase an. Dies dürfte sich auch weiter so fortsetzen, ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Am Morgen wird der Dax bei 23.960 Punkten gesehen und damit 0,6 Prozent über Vortagesschluss. Der Euro wird bei gut 1,16 Dollar umgesetzt und tendiert nach der runden Marke seitwärts. Der Ölpreis, der aktuelle Gradmesser der Spannungslage im Irankonflikt, wird pro Barrel Brent momentan mit 84,6 Dollar weiter auf hohem Niveau gehandelt, aber immerhin einen Tick tiefer als am Vortag.

Während die Auswirkungen geopolitischer Risiken für den Aktienmarkt normalerweise nur von kurzer Dauer sind, verlaufen sie diesmal äußerst volatil. "Wir glauben daher, dass Abwarten derzeit der beste Ansatz ist", so die Analysten der Citi. "Letztendlich bedarf es eines Höchststandes beim Ölpreis für eine Entwarnung." Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert derweil weiter. Israel startete eine weitere Welle großangelegter Angriffe auf Teheran und traf Kommandozentralen der Hisbollah in Beirut, während der Iran weitere Raketen in Richtung Israel abfeuerte und sein nördliches Nachbarland Aserbaidschan angriff.

Am Nachmittag steht dann der US-Arbeitsmarktbericht auf der Agenda. Die sogenannten Payrolls haben in der Regel eine Impulswirkung für die Aktienmärkte. Eine höher als erwartet ausfallende Zahl an neu geschaffenen Stellen könnte "die Sorgen um das US-Wachstum lindern, selbst wenn Abwärtsrisiken durch einen anhaltenden globalen Energiepreisschock bestehen bleiben", erklärt Goldman Sachs.

"Abwarten ist der beste Ansatz"
07:43 Uhr

Lufthansa erfliegt Rekordumsatz

Die Lufthansa hat im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz ihrer Konzerngeschichte erzielt und ihr operatives Ergebnis zweistellig gesteigert. Der Cashflow fiel deutlich besser aus als prognostiziert. Dies ist unter anderem auf ein höheres Angebot zurückzuführen. Zudem ist die Kernmarke Lufthansa wieder profitabel, und der Konzern verbuchte weniger Kosten für Flugausfälle und Verspätungen. Das Frachtgeschäft profitierte von einer stabilen Marktnachfrage und einem starken Geschäft in Asien. Die Aktionäre sollen eine um 3 Cent höhere Dividende von 0,33 Euro pro Aktie erhalten.

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 um 5 Prozent auf 39,6 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro zu. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich von 4,4 Prozent im Vorjahr auf 4,9 Prozent. Der bereinigte freie Cashflow wuchs um 41 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. Der Konzern hatte einen bereinigten freien Cashflow auf dem Vorjahresniveau von 849 Millionen Euro in Aussicht gestellt, Analysten hatten mit 941 Millionen gerechnet.

Lufthansa erfliegt Rekordumsatz
07:28 Uhr

Gap-Aktie stürzt ab

Sorgen über Zölle und eine Kaufzurückhaltung der US-Verbraucher trüben die Aussichten für den Modehändler Gap. Die Aktie gab nachbörslich um mehr als acht Prozent nach, nachdem das Unternehmen einen Gewinnausblick unter Markterwartungen veröffentlicht hatte. Für das Gesamtjahr stellte der Mutterkonzern von Old Navy einen bereinigten Gewinn von 2,20 bis 2,35 Dollar je Aktie in Aussicht und blieb mit dem Mittelwert dieser Spanne unter der Analystenschätzung von 2,32 Dollar.

Belastend wirkten sich vor allem US-Einfuhrzölle aus, die die Bruttomarge im laufenden Quartal um 200 Basispunkte drücken dürften. Zudem hielten sich Kunden bei nicht unbedingt notwendigen Anschaffungen zurück:

Gap-Aktie stürzt ab
07:09 Uhr

Shell wird in Venezuela aktiv

Shell h mehrere Abkommen mit der venezolanischen Regierung über Öl- und Gasprojekte unterzeichnet. Die Vereinbarungen umfassen sowohl Offshore-Gas- als auch Onshore-Öl- und Gasförderung, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem seien technische und kommerzielle Vereinbarungen mit dem venezolanischen Ingenieurunternehmen VEPICA sowie mit KBR und dem US-Öldienstleister Baker Hughes geschlossen worden.

Der Ölmulti betreibt in Venezuela seit Langem ein Offshore-Gasprojekt namens "Dragon", das in den vergangenen Jahren wegen der veränderten US-Politik Rückschläge erlitten hatte. Im Februar hatte Shell jedoch erklärt, dass von den USA erteilte Generallizenzen für die Öl- und Gasexploration es dem Unternehmen ermöglichen würden, das Projekt voranzutreiben. Die im Januar in Venezuela verabschiedete Ölreform soll mit niedrigeren Steuern und mehr Autonomie für private Produzenten ausländische Investitionen fördern.

Shell wird in Venezuela aktiv
06:52 Uhr

"Größte Sorge der Märkte ist der Anstieg der Ölpreise"

Die asiatischen Aktienmärkte stabilisieren sich zum Wochenschluss nach schweren Verlusten. Der Krieg im Nahen Osten und die Sorge vor einer hartnäckigen Inflation haben die Börsen zuvor auf den stärksten Wochenverlust seit Jahren gedrückt. Der japanische Nikkei-Index legt 0,1 Prozent auf 55.351,26 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix bleibt bei 3699,01 Zählern nahezu unverändert. Der Shanghai Composite gewinnt 0,3 Prozent auf 4118,68 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen 0,2 Prozent auf 4656,81 Punkte steigt.

In Japan stand vor allem die Entwicklung der Energiepreise im Fokus der Anleger. Der Nikkei steuert auf einen Wochenverlust von rund 6,5 Prozent zu. "Die größte Sorge der Märkte ist der Anstieg der Rohölpreise", sagt Shota Sando, Aktienmarktanalyst am Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. "Wenn klar wird, dass die Ölpreise wahrscheinlich nicht auf die 100 Dollar pro Barrel zusteuern, würde das wahrscheinlich ein Gefühl der Erleichterung bringen und zur Stabilisierung der Stimmung beitragen."

"Größte Sorge der Märkte ist der Anstieg der Ölpreise"
06:35 Uhr

Das ist los im frühen Devisengeschäft

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar befestigt, gestützt durch seine Rolle als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Die US-Währung gewinnz geringfügig auf 157,49 Yen und legt 0,1 Prozent auf 6,9009 Yuan zu. Zum Schweizer Franken rückt der Dollar etwas auf 0,7803 Franken vor. Der Euro notiert nahezu unverändert bei 1,1617 Dollar. 

Das ist los im frühen Devisengeschäft
06:18 Uhr

VW-Betriebsratschefin sieht Rüstung als Option

VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo zeigt sich offen für Rüstungsprojekte bei dem Autobauer. "Ich bin der Meinung, dass Deutschland und Europa unabhängiger werden müssen im Bereich Verteidigung", sagte sie der dpa. "Die Welt hat sich stark verändert. Deshalb ist es wichtig, dass Europa dort ein Gegengewicht aufbaut."

Vor allem für das Werk im niedersächsischen Osnabrück könne das eine Perspektive sein. "Wir prüfen alle Möglichkeiten, um den Standort Osnabrück zukunftsfest aufzustellen", sagte Cavallo. Rüstung sei hier eine Option. Die Arbeitnehmervertreterin verwies darauf, dass die Konzerntochter MAN bereits seit Jahren in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Rheinmetall Militärlaster baut.

VW-Betriebsratschefin sieht Rüstung als Option
05:59 Uhr

Das wird ein Wochenabsturz

Die Erholung zur Wochenmitte ist für den Dax nicht nachhaltig ausgefallen. Nachdem der deutsche Börsenleitindex am Montag und Dienstag sechs Prozent eingebüßt hatte, ging es im gestrigen Geschäft weitere 1,6 Prozent auf 23.816 Punkte abwärts. Der Handel präsentierte sich lange richtungslos. Allerdings belasteten dann Abgaben von Seiten der Wall Street. Marktteilnehmer verwiesen auf Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg.

Ein versöhnlicher Wochenabschluss deutet sich also nicht an. Zwei Termine sollten Anleger dennoch im Auge behalten. Zum einen spürt die deutsche Industrie langsam wieder mehr Oberwasser. Ihre Aufträge waren im Dezember um fast acht Prozent gestiegen und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Das Statistische Bundesamt legt nun die Zahlen für Januar Ökonomen erwarten - vor allem als Reaktion auf den starken Vormonat - nun ein Minus von 4,3 Prozent. Die exportorientierten Betriebe sorgen sich auch um Auswirkungen des Nahost-Kriegs - vor allem in puncto steigender Ölpreis und verteuerte Energie.

Und unternehmensseitig? Da legt die Lufthansa die Bilanz für 2025 vor. Im Vergleich zum Krisenjahr 2024 hat sich das Unternehmen nach Prognose von Analysten deutlich verbessert, bleibt aber noch weit hinter dem operativen Gewinn von drei Milliarden Euro des Jahres 2017 zurück. Im Schnitt rechnen die Fachleute mit einem bereinigten Betriebsergebnis von 1,9 Milliarden Euro, das wären etwa 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz soll um sechs Prozent auf 39,9 Milliarden Euro geklettert sein. Die Marge würde sich damit leicht auf 4,8 Prozent verbessern. Nach Ausbruch des Iran-Krieges vor einer Woche sind Prognosen für das laufende Geschäftsjahr Makulatur. Der Luftverkehr wird von der neuen Krise schwer in Mitleidenschaft gezogen mit Flugausfällen und steigenden Treibstoffkosten. Weitere Faktoren für die Aussichten 2026 sind der Fortschritt bei der Sanierung der Kernmarke, die Entwicklung des wichtigen Transatlantikmarktes und mögliche weitere Streiks bei der Lufthansa.

Die komplette Wirtschaftsterminübersicht für diese Woche finden Sie hier.

Das wird ein Wochenabsturz