Montag, 04. September 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
17:40 Uhr

Kims Bombe verhagelt Dax den Wochenstart

Mit leichten Verlusten startet die Börsen-Woche für den Dax. Die neuerliche Eskalation des Nordkorea-Konflikts belastet die Risikobereitschaft der Anleger. Das Regime von Kim Jong Un hat am Wochenende angeblich eine Wasserstoffbombe erfolgreich getestet.

Anders als vergangene Woche beim Flug einer nordkoreanischen Rakete über Japan fallen die Reaktionen jedoch recht moderat aus: Der Dax verliert 0,3 Prozent auf 12.102 Punkte. Allerdings sind aufgrund des Feiertages Labor Day an der Wall Street die Umsätze dünn. MDax und TecDax geben 0,5 Prozent und 0,6 Prozent ab.

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(Foto: REUTERS)

 

17:18 Uhr

Euro steigt wieder über 1,19 Dollar

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar ,97

Der Kurs des Euro legt zu Wochenbeginn zu. Am Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1906 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am Freitagabend. Unter Druck steht dagegen die Währung Südkoreas. Zum US-Dollar gibt der Won um etwa 0,8 Prozent nach. Grund war der neuerliche Atomtest Nordkoreas.

Wegen der erhöhten Unsicherheit waren am Montag Währungen verstärkt gefragt, die von Anlegern als klassische "sichere Häfen" betrachtet werden. Neben dem Schweizer Franken zählt dazu der japanische Yen - und das trotz der geografischen Nähe Japans zu Nordkorea. Beide Währungen legten zum Dollar zu.

16:56 Uhr

Aktie von Berliner Sensorik-Spezialisten steigt weiter

Bereits den dritten Tag in Folge geht es für die Aktie des Berliner Unternehmens First Sensor nach oben: Zuletzt steigt sie um 3,6 Prozent auf 14,67 Euro. Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr zeigte sich das Unternehmen optimistisch für die zweite Jahreshälfte.

Auffallend sind dabei die zuletzt angezogenen Umsätze im Handel. Sie liegen zum Wochenstart bisher bei gut 87.000 Aktien. Im Durchschnitt der letzten sechs Monate gingen pro Tag rund 12.200 Aktien um.

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Reinraum bei First Sensor mit Mitarbeitern.

 

15:41 Uhr

Victrex-Anleger begeistert von niedrigerer Steuerquote

Die Aktionäre des britischen Polymerherstellers Victrex können sich freuen. Das Unternehmen wird künftig einen niedrigere Steuerquote von 12 nach bisher 21 Prozent zahlen. Dies wird sich direkt auf den Gewinn je Aktie auswirken.

An der Börse wird davon ausgegangen, dass zumindest ein Teil davon in Form einer Dividende an die Aktionäre weitergereicht wird. Für die Aktie geht es um 8 Prozent nach oben.

15:08 Uhr

Euronext will junge Tech-Firmen an die Börse holen

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Soll bald für junge, innovative Unternehmen klingeln: die Glocke an der Euronext-Börse.

(Foto: imago/Belga)

Die Mehrländerbörse Euronext will wachstumsstarken Technologie-Unternehmen den Zugang zu den Kapitalmärkten erleichtern. Zu diesem Zweck hat sie im Rahmen ihrer europaweiten Tech-Initiative zwei neue Standorte in Deutschland – in Frankfurt und München - sowie drei weitere Niederlassungen in der Schweiz, Italien und Spanien eröffnet. Ziel ist es, junge Unternehmen bei der Finanzierung ihres Wachstums zu unterstützen.

Die Euronext-Initiative erinnert indes an die in den vergangenen Jahren ergriffenen Maßnahmen der Deutschen Börse, welche die Plattform Deutsche Börse Venture Network gegründet hatte. Diese soll Wachstumsunternehmen und Investoren zusammenbringen. Im März diesen Jahres ging dann Scale an den Start - ein neues Börsensegment speziell für kleine und mittlere Unternehmen.

14:42 Uhr

Dax kämpft sich in Richtung Gewinnzone

Am Nachmittag scheint der Dax auf einem guten Weg, seine Verluste vollends wieder wett zu machen. Nachdem es am Morgen noch spürbar nach unten ging, holt sich der deutsche Leitindex Punkt um Punkt wieder zurück. Zuletzt notiert er bei 12.128 Punkten, ein Minus von nur noch 0,1 Prozent.

Allerdings belastet immer noch der Nordkorea-Konflikt die Stimmung an der Börse. Das Regime von Kim Jong-un hat am Wochenende angeblich eine Wasserstoffbombe erfolgreich getestet. Im Handel wird die vergleichsweise moderate Reaktion mit einem gewissen Gewöhnungseffekt erklärt. Wer in der jüngeren Vergangenheit aus Sorge vor einem Krieg Aktien verkauft habe, habe wenig später erkennen müssen, dass die Risikoscheu jeweils nur kurzlebig gewesen sei.

14:03 Uhr

Börsen-Urgestein Pirelli plant Rückkehr aufs Parkett

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Pirelli konzentriert sich auf das ertragsstarke Geschäft mit Reifen für Premium-Autobauer wie Mercedes Benz, Audi und BMW - und liefert seit 2011 auch Reifen für die Formel 1.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Urgesteinen der Mailänder Börse kehrt zurück aufs Parkett: 95 Jahre nach dem ersten Börsendebüt im Jahr 1922 – übrigens im selben Jahr, in dem Benito Mussolini italienischer Ministerpräsident wurde – plant Pirelli sein Börsen-Comeback.

Der weltweit fünftgrößte Reifenhersteller will im Oktober Investoren 40 Prozent seiner Anteile anbieten. Eine Preisspanne nannte er zunächst nicht. China National Chemical (ChemChina) hatte den Lieferanten der Reifen für die Formel-1-Rennwagen für sieben Milliarden Euro übernommen und 2015 von der Börse genommen.

13:28 Uhr

Fantasien verringern Kursverluste bei Fiat Chrysler

Als gutes Zeichen werten Händler gegen Mittag die starke Kurserholung bei Fiat Chrysler. Am Morgen war die Aktie zunächst deutlich im Minus gestartet mit Verlusten von über 2 Prozent, was sie zur schwächsten Autoaktie in Europa machte. Auslöser war das deutliche Absatzminus bei den US-Absatzzahlen mit 11 Prozent Minus im Konzern und 15 Prozent in der im Fokus stehenden Jeep-Sparte.

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Der chinesische Investor Great Wall Motor ist an Jeep interessiert.

(Foto: picture alliance / dpa)

Bei rund 13 Euro sei aber sofort wieder zugegriffen worden, da die Fantasie auf eine Konzernaufspaltung ungebrochen sei, hieß es am Markt. Es gibt unter Börsianern nach unter anderem die Hoffnung, dass die Jeep-Sparte an die chinesische Great Wall verkauft wird. Die Aktien reduzieren ihr Minus auf 0,7 Prozent.

12:59 Uhr

Für Salzgitter-Aktien fehlen die Käufer

Hauptsächlich ein leeres Orderbuch angesichts des US-Feiertages machen Händler für das Kursminus bei Salzgitter aus. Die Aktie habe sich mittlerweile wieder erholt auf ein Minus von noch 1,9 Prozent. In der Spitze lag sie fast 5 Prozent unter dem Freitagsschluss.

"Die Story über angebliche Kartellabsprachen im Manager-Magazin ist wirklich nicht neu und reicht dafür nicht aus", sagt ein Händler. "Sie beweist nur, dass irgendjemand daraufhin verkauft hat, aber niemand da war, um sein Paket aufzufangen". Er werde sich nun "ziemlich ärgern", da er auf einen Schlag rund 80 Cent weniger als die Tagesdurchschnittskurse erhalten habe. Die aktuelle Illiquidität im MDax sei "erschreckend".

12:35 Uhr

Adva erholen sich nach jüngstem Kurssturz

Adva
Adva 18,99

Die Aktien des Netzwerkausrüsters Adva stellen mit 5,8 Prozent Plus auf 5,04 Euro aktuell den Tagessieger im TecDax – und lösen damit Medigene ab, die jedoch nur knapp geringer zulegen. Händler sehen bei dem Plus von Adva jedoch nur eine normale Erholungsreaktion "bei der ihr eigenen aktienüblichen Volatilität".

"Nachdem Adva letzte Woche an einem einzigen Tag von 6 auf 4,50 Euro abgestürzt sind, ist selbst diese Erholung nur ein Tropfen auf den heißen Stein", sagt ein Händler. Das dies erste Zeichen für einen Bodenbildung seien, sei zweifelhaft: "Dafür war die Gewinnwarnung zu überraschend und zu deutlich", so der Händler mit Blick auf die Ursache des Absturzes.

12:06 Uhr

Japan versilbert aus Geldnot weitere Post-Anteile

Die japanische Regierung will zwei Jahre nach dem Börsengang der heimischen Post Insidern zufolge weitere Aktien auf den Markt bringen. Geplant sei die Ausgabe von Papieren im Wert von 13 Milliarden Dollar (umgerechnet knapp elf Milliarden Euro), sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Finanzministerium wolle dies Ende des Monats über die Bühne bringen.

Die japanische Regierung hatte im November 2015 in einem ersten Schritt Aktien im Wert von zwölf Milliarden Dollar an die Börse gebracht und hält derzeit noch 80 Prozent an der Japan Post. Der Staat braucht Geld zur Finanzierung des Wiederaufbaus nach der Atomkatastrophe in Fukushima.

11:33 Uhr

Medigene springen an TecDax-Spitze

Medigene
Medigene 1,92

Die Aktien des deutschen Biotech-Unternehmens Medigene setzen zum Wochenstart ihre Rally fort und steigen um weitere 6,9 Prozent. "Das ist eine komplette fundamentale Neubewertung, die allerdings ziemlich langsam läuft", sagt ein Händler: "In den USA wäre die Aktie gleich um 50 Prozent nach oben geschossen".

Grund sei das milliardenschwere Übernahmeangebot von Gilead für Kite Pharma gewesen, deren Bewertung eine Vervierfachung der Multiples von Medigene erlaube.

Zudem habe Novartis den ersten Erfolg einer CAR-T-Gentherapie vermeldet, ähnliches werde Medigene nun ab Dienstag auf der Fachkonferenz CAR-TCR Summit in Boston vorstellen.

10:47 Uhr

Gold steigt auf höchsten Stand seit fast einem Jahr

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Gold gilt vielen Anlegern als "sicherer Hafen" und "Krisenwährung".

(Foto: picture alliance / dpa)

Wenn Anleger sich sorgen, ob ihr Geld in Aktien noch gut aufgehoben ist, zeigt sich das oft am Goldpreis. So auch heute: Die erhöhte Unsicherheit Unsicherheit infolge des neuerlichen Atomtests Nordkoreas macht das Edelmetall schlagartig beliebter.

Am Vormittag kostet eine Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold bis zu 1339,15 US-Dollar. Das war der höchste Stand seit Ende September 2016. Verglichen mit Freitag legte der Goldpreis um gut 13 Dollar zu.

10:20 Uhr

Gerresheimer-Aktien stürzen wie zuletzt vor drei Jahren

Gerresheimer
Gerresheimer 47,54

Ein negativer Kommentar der Berenberg Bank setzt Gerresheimer zusätzlich unter Druck. Die Aktien des Verpackungsherstellers fallen um bis zu 7,7 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Tief von 60,12 Euro und steueren auf den größten Tagesverlust seit drei Jahren zu. Damit haben die Papiere binnen einer Woche mehr als 13 Prozent eingebüßt.

Die jüngsten Hinweise aus dem Unternehmen deuteten auf ein schwaches Geschäft im dritten Quartal hin, urteilt Berenberg-Analyst Scott Bardo. "Daher gehen wir davon aus, dass es für Gerresheimer schwierig wird, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen."

09:50 Uhr

Höhere Abfindung elektrisiert Stada-Anleger

Zu den wenigen Gewinnern am deutschen Aktienmarkt gehören am Montagmorgen Stada mit einem Kursplus von 3,3 Prozent. Anleger des Arzneimittelkonzerns spekulieren auf eine höhere Abfindung der beiden Großaktionäre Bain Capital und Cinven, nachdem sich der Investor Paul Singer im Streit um eine höhere Abfindung durchgesetzt hat.

Bain und Cinven wollen  bei Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit Stada den übrigen Aktionären eine Abfindung von 74,40 Euro pro Aktie anbieten, teilten die neuen Stada-Eigentümer am Sonntagabend mit.

Der von Singer kontrollierte Hedgefonds Elliott hatte vergangene Woche erklärt, er werde einen Beherrschungsvertrag nur unterstützen, wenn die Abfindung nicht weniger als 74,40 Euro pro Stada-Aktie beträgt.

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(Foto: dpa)

 

09:18 Uhr

Kim Jong Un belastet Dax zum Wochenstart

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un scheint es nicht gut mit den Börsen in Europa zu meinen: Erneute Provokationen Nordkoreas - diesmal in Form eines neuen Atomwaffentests - und Gegendrohungen der USA verunsichern Anleger auch in Deutschland.

Der Dax startet in der Folge mit Abschlägen in den Handel und verliert zu Beginn 0,7 Prozent auf 12.061 Punkte. Auch die Nebenwerte-Indizes MDax und TecDax geben 0,7 und 1,0 Prozent nach.

Die "Anti-Krisenwärung" Gold legt dagegen um mehr als ein Prozent auf 1338 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) zu. Der schwelende Konflikt in Nordkorea habe "eine neue Eskalationsstufe" erreicht, sagte Volkswirt Christian Schmidt von der Landesbank Helaba.

08:36 Uhr

Nordkorea schickt Nikkei und Kospi runter

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(Foto: REUTERS)

Lange Gesichter in Asien: Die Sorge vor einem Krieg mit Nordkorea hat zum Wochenstart die dortigen Börsen nach unten gezogen. "Der jüngste Atomtest hat die Unsicherheit im Markt nochmals verstärkt", sagte Analyst Kim Hyung Ryeol vom Brokerhaus Kyobo Securities. Der japanische Leitindex Nikkei rutschte um 0,9 Prozent ab und schloss bei 19.508,25 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab ein Prozent nach. Der Kospi in Südkorea verlor 1,2 Prozent auf 2330 Zähler.

Die Regierung in Südkorea reagierte mit einer Militärübung auf den Atomtest des Nachbarstaates Nordkorea. Im Laufe des Tages sollte der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammentreten. US-Präsident Donald Trump erwägt darüber hinaus einen Abbruch der Handelsbeziehungen zu allen Staaten, die Geschäfte mit Nordkorea machen. "Ein Handelskrieg zwischen den USA und China wäre ein Albtraumszenario für den Aktienmarkt", sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

08:26 Uhr

Korea-Krise belastet Won

Der Euro ist zu Wochenbeginn gegenüber dem US-Dollar leicht gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1890 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitagabend.

Unter Druck stand dagegen die Währung Südkoreas. Gegenüber dem Euro und dem US-Dollar gab der Won jeweils 0,7 Prozent nach. Grund war der neuerliche Atomtest Nordkoreas, der mit Abstand stärkste des Landes.

Wegen der erhöhten Unsicherheit waren am Montagmorgen Währungen gefragt, die von Anlegern als klassische "sichere Häfen" betrachtet werden. Neben dem Schweizer Franken zählt dazu - trotz der geographischen Nähe Japans zu Nordkorea - der japanische Yen.

08:04 Uhr

US-Benzin verbilligt sich

Die Ölpreise sind ohne klare Richtung in die neue Handelswoche gestartet. Am Markt war die Rede von fehlenden Impulsen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 52,52 US-Dollar. Das waren 23 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg dagegen um 15 Cent auf 47,44 Dollar.

Die Benzinpreise in den USA, die seit der Sturmflut in Texas deutlich gestiegen waren, gingen unterdessen etwas zurück. Experten erklärten dies damit, dass einige amerikanische Raffinerien im Golf von Mexiko angekündigt hätten, ihren Betrieb wieder aufnehmen zu wollen. Dies spricht für ein höheres Angebot.

07:46 Uhr

Dax startet wohl schwächer

DAX
DAX 12.183,28

Der Nordkorea-Konflikt wird auch den Handel in Frankfurt negativ beeinflussen. Der Dax wird nach Berechnungen von Banken und Brokerhäusern schwächer in den Handel starten. Der Leitindex notiert vorbörslich 0,4 Prozent tiefer bei 12.095 Punkten. Am Freitag hatte der Dax 0,7 Prozent zugelegt auf 12.143 Punkte.

Anleger suchen am Montag sichere Anlagemöglichkeiten und greifen zu Gold, das sich um 0,7 Prozent auf 1334 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) verteuert. Auch der Schweizer Franken, der japanische Yen und deutsche Staatsanleihen sind gefragt.

Von Interesse für Anleger dürfte auch der überraschende Rücktritt von Novartis-Chef Joseph Jimenez sein. Er übergibt den Staffelstab bei dem Schweizer Pharmakonzern nach acht Jahren Anfang 2018 an Vasant Narasimhan.

Die Börsianer erwarten einen vergleichsweise ruhigen Handel, da die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen bleibt. Am Freitag beendete der Dow Jones die Sitzung 0,2 Prozent höher bei 21.987 Zählern, während der Nasdaq 0,1 Prozent gewann. Der S&P500 stieg ebenfalls um 0,2 Prozent.

06:59 Uhr

Asien-Börsen gehen auf Tauchstation

Guten Morgen,

Nikkei
Nikkei 26.173,98

auf geht's in die neue Börsenwoche. Was wird sie bringen? Die politischen Vorzeichen stehen wegen des nordkoreanischen Atomtests nicht allzu günstig.

Die Aktienmärkte in Fernost reagierten bereits auf das Säbelrasseln von Diktator Kim Jong Un mit Abschlägen. Der Nikkei in Japan und der Kospi in Südkorea gaben nach. Experten sprachen allerdings von begrenzten Verlusten: Die Händler hätten im vergangenen Monat immer wieder auf Nachrichten aus Nordkorea überreagiert und seien dafür bestraft worden, erklärte Nicholas Young von Conventus Capital. Der Markt scheine daher inzwischen desensibilisiert zu sein, besonders ohne "eine echte Reaktion der USA". Der Währungsstratege Sean Callow von Westpac stimmte dem zu. "In diesem Jahr war es keine erfolgreiche Strategie, vom schlimmsten Fall auf der koreanischen Halbinsel auszugehen", sagte er.

In Tokio lag der 225 Werte umfassende Nikkei-Index dennoch 1,0 Prozent tiefer bei 19.503 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank ebenfalls um 0,7 Prozent und lag bei 1608 Punkten. Der südkoreanische Kopsi-Index verlor fast 0,9 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,5 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,1880 US-Dollar bewertet nach 1,1857 Dollar am Freitagabend in den USA. Der Dollar wurde mit 109,78 Yen gehandelt nach 110,25 Yen.

Mein Name ist Kai Stoppel. Ich informiere sie heute über das Geschehen an den Märkten.

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