Donnerstag, 12. November 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Jan Gänger
16:32 Uhr

Was der Ölmarkt mit Corona zu tun hat

Die Ölpreise gehen nach kurzer Unterbrechung wieder auf Höhenflug. Ein Barrel der Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 1,4 Prozent auf 44,41 Dollar je Barrel. Auf Wochensicht liegt das Plus damit bei mehr als zwölf Prozent. Auslöser der Rally sind Hoffnungen auf einen Corona-Impfstoff und die Erholung der Nachfrage.

Wie Anleger mit Zertifikaten auf den Ölpreis setzen können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Matthias Hüppe von der HSBC:

16:06 Uhr

Continental hat einen neuen Chef

Nikolai Setzer wird neuer Vorstandschef von Continental. Dies teilte der Dax-Konzern nach einer entsprechenden Entscheidung des Aufsichtsrats mit. Der 49 Jahre alte Manager und bisherige Leiter der Autozuliefer-Kernsparte von Conti folgt Elmar Degenhart nach, der Ende Oktober um eine vorzeitige Aufhebung seines Vertrags gebeten hatte.

15:50 Uhr

Wall Street öffnet im Plus

Die US-Börsen präsentieren sich zweigeteilt. Kurz nach der Startglocke verliert der Dow-Jones-Index 0,6 Prozent auf 29.229 Punkte. Der S&P-500 sinkt um 0,4 Prozent. Der Nasdaq-Composite liegt dagegen 0,1 Prozent im Plus.

Die Euphorie bezüglich eines Corona-Impfstoffs hat merklich nachgelassen. Den Anlegern dämmere allmählich, dass es noch einige Zeit dauern werde, bis eine Impfung verfügbar sei, sagt Sebastian Mackay, Multi-Asset-Fondsmanager bei Ivesco. Aktuell sehe es so aus, als würde die Erholung der Wirtschaft W-förmig verlaufen, also von Rückschlägen unterbrochen werden.

15:06 Uhr

Tod's nach Zahlen im Aufwind

Dank eines Umsatzes über Markterwartungen winkt den Aktien von Tod's der größte Tagesgewinn seit einem halben Jahr. Die Papiere der auf Lederwaren spezialisierten Modefirma steigen in Mailand um gut elf Prozent.

Die Quartalserlöse schrumpften zwar um gut zwölf Prozent auf 195,7 Millionen Euro. Analysten hatten allerdings einen Rückgang auf 164 Millionen Euro befürchtet. Dieses Ergebnis sei aber nicht durch die Konsumenten-Nachfrage getrieben, sondern durch veränderte Liefer-Zeitpunkte und Bestellungen von Großhändlern, gibt Analyst Flavio Cereda von der Investmentbank Jefferies zu Bedenken. Er bleibe daher vorsichtig.

Tod's
Tod's 24,88

14:33 Uhr

Curevac auf Partnersuche für entscheidende Impfstoff-Phase

Das Tübinger Biotechunternehmen Curevac will einen Partner für seine in Kürze geplante entscheidende Corona-Impfstoffstudie ins Boot holen. "Wir sprechen derzeit mit verschiedenen möglichen großen Partnern, die uns unterstützen können", sagte Vorstandschef Franz-Werner Haas. "Die Pharmaindustrie ist da natürlich sehr interessiert daran."

Aus welcher Region ein möglicher Partner komme, spiele dabei keine Rolle, sondern vielmehr, ob er Curevac bestmöglich unterstützen könne. Mit der für eine Zulassung relevanten Studie, die rund 36.000 Teilnehmer umfassen soll und damit gut 6000 mehr als bislang geplant, will Curevac so schnell wie möglich beginnen, wie Haas sagte.

Ende Oktober hatte das Unternehmen bereits positive Zwischenergebnisse aus der Phase-1-Studie mit dem Impfstoff veröffentlicht. Bislang entwickelt Curevac die Impfung alleine, anders als die Mainzer Biontech, die schon im Frühjahr Partnerschaften mit dem US-Pharmariesen Pfizer und Fosun aus China vereinbart hatte. Denn eine weltweite Studie mit Tausenden Probanden ist für vergleichsweise kleinere Biotechfirmen wie Biontech und Curevac alleine schwer zu stemmen.

14:04 Uhr

Impfstoff-Hoffnung beflügelt Moderna-Aktien

Mit einem Aufschlag von 5,3 Prozent werden die Aktien des US-Impfstoffentwicklers Moderna vorbörslich gehandelt. Sie steuern damit auf ihren zweiten Handelstag mit Gewinnen in Folge zu. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge ausreichend Daten, um sich zur Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs äußern zu können. Wann die Auswertung vorgelegt werden soll, ließ Moderna aber offen.

Der US-Seuchenexperte Anthony Fauci sagte, es könne zwischen ein paar Tagen und gut einer Woche so weit sein. Er rechne mit guten Wirksamkeitsdaten, weil der Impfstoff fast identisch mit dem Mittel von Biontech und Pfizer sei.

Moderna Inc.
Moderna Inc. 83,50

13:48 Uhr

Lufthansa startet Probelauf mit Corona-Schnelltests

Die Lufthansa hat ihren Probelauf mit schnellen Corona-Pflichttests für alle Passagiere begonnen. Vor dem Start der ersten Maschine auf der Linie München-Hamburg wurden hute sämtliche 30 Passagiere sowie das fliegende Personal getestet, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft anschließend berichtete. Alle waren negativ und konnten mitfliegen. Testverweigerer gab es demnach ebenfalls nicht.

Derzeit fliegt die Lufthansa dreimal täglich von der bayerischen Landeshauptstadt nach Hamburg und wieder zurück, schnellgetestet wird nun täglich auf jeweils einem Hin- und einem Rückflug. Ersatzweise können die Fluggäste einen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen oder sich kostenfrei auf einen anderen Flug umbuchen lassen.

13:00 Uhr

Emirates braucht Hilfe

Die arabische Fluggesellschaft Emirates setzt nach einem Milliardenverlust in der Corona-Krise auf staatliche Hilfe. Zwischen April und September flog sie einen Verlust von 3,4 Milliarden Dollar ein, wie die Fluglinie mitteilte. Es war der erste Halbjahresverlust seit mehr als 30 Jahren. Wegen der Corona-Pandemie brachen die Passagierzahlen um 95 Prozent auf 1,5 Millionen ein, der Umsatz fiel um 75 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar.

Die Regierung in Dubai werde die Fluglinie weiter unterstützen, sagte Emirates-Chairman Scheich Ahmed bin Saeed al-Maktoum. Er ist auch Mitglied der Herrscherfamilie und hat neben seiner Rolle bei Emirates auch hochrangige Regierungspositionen inne. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 erhielt Emirates bereits zwei Milliarden an Staatshilfen von Dubai.

Den weltgrößten Betreiber des Airbus A380 Großraumflugzeugs trifft die Pandemie besonders hart, weil er ausschließlich internationale Flüge anbietet. Tausende Piloten und Flugbegleiter verloren Insidern zufolge ihre Jobs.

12:21 Uhr

Bilfinger-Aktie stürzt ab

9,5 Prozent abwärs geht es für die Aktien des kriselnden Industriedienstleisters Bilfinger. Das Unternehmen hält nach einem soliden Geschäft im Sommerquartal an seiner Prognose fest und rechnet mit einem Umsatzminus von einem Fünftel für 2020.

Laut Vorstandschef Tom Blades steht das Unternehmen nicht unmittelbar vor einer Übernahme. "Wir stellen uns nicht zum Verkauf", sagte Blades. Die Aktienkursentwicklung habe jedoch das Interesse von Private-Equity-Firmen geweckt. "Im Spätfrühjahr und Sommer haben sich einige gemeldet, ob wir uns unterhalten können, das ist nicht ungewöhnlich." Aber Bilfinger sei nicht "in einen Verkaufsprozess mit Private Equity verwickelt", betonte er. Zu weiteren Details wollte sich der Vorstandschef nicht äußern.

Bilfinger
Bilfinger 23,54

11:44 Uhr

Bitcoin-Kurs geht durch die Decke

Der Höhenflug von Bitcoin geht weiter: Die Cyber-Devise steigt um rund zwei Prozent und ist mit 16.166 Dollar so teuer wie zuletzt während des Hypes zum Jahreswechsel 2017/2018. Anleger verfolgten aufmerksam die Digital-Konferenz der Europäischen Zentralbank (EZB), sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. "Sie erhoffen sich Hinweise auf die mögliche Einführung digitaler Staatswährungen." Außerdem seien Investoren wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie weiter auf der Suche nach Anlage-Alternativen.

11:11 Uhr

Daimler strebt Standard für Problemrohstoff an

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REUTERS

Daimler will einem Industriestandard gegen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung bei den für E-Auto-Batterien noch unverzichtbaren Rohstoffen Kobalt und Lithium zum Durchbruch verhelfen. Ziel sei es, nur noch Rohstoffe aus zertifiziertem Abbau einzusetzen, sagte Entwicklungschef Markus Schäfer. Neben Leitlinien der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit sollen Daimlers Batteriezell-Lieferanten wie CATL aus China den 2018 beschlossenen Standard für verantwortungsvollen Bergbau der Organisation IRMA (Initiative for Responsible Mining Assurance) garantieren. Der Standard stehe am Beginn der industrieweiten Anwendung, die Daimler aktiv fördern wolle.

Daimler
Daimler 57,29

Der Prozess geht aber langsam voran. "Stand heute gibt es noch keine Kobaltminen, die nach dem IRMA Standard für industriellen Bergbau zertifiziert sind", so Daimler. Ein großer Teil des Kobalts wird in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen. Menschenrechtsorganisationen prangern dort Kinderarbeit und die Ausbeutung von Arbeitskräften an. Der Autobauer spricht von "anspruchsvollen Gegebenheiten". Im Kongo könne nur eine begrenzte Anzahl von Kobaltminen schrittweise zertifiziert werden.

Dass die unter kritikwürdigen Bedingungen geförderten Rohstoffe trotzdem eingesetzt werden, begründet der Autobauer mit der Rücksicht auf die wirtschaftliche Abhängigkeit der Menschen vom Bergbau. "Kritische Herkunftsländer werden dabei bewusst nicht generell als Bezugsquelle ausgeschlossen", so das Unternehmen. Der Ansatz ziele darauf ab, die Situation vor Ort für die Menschen zu verbessern und deren Rechte zu stärken.

10:47 Uhr

Deutschlands Abhängigkeit von China-Importen steigt

Die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von Importen aus China schnellt im Corona-Jahr 2020 auf Rekordhöhe. Von Januar bis September wuchs der Anteil an den gesamten Einfuhren auf gut 11,3 Prozent, wie aus Reuters vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Der bisherige Rekordwert wurde 2019 erreicht, als im Gesamtjahr gut 9,9 Prozent der Warenlieferungen aus der Volksrepublik kamen. In den ersten neun Monaten 2020 wuchsen die Einfuhren aus China gegen den Trend um mehr als fünf Prozent auf 85,2 Milliarden Euro. Dagegen brachen die gesamten deutschen Importe wegen der schwächeren Nachfrage aufgrund der Corona-Rezession um 9,3 Prozent auf 751,1 Milliarden Euro ein.

"Der Importzuwachs aus China liegt zum einen an einer erhöhten Nachfrage nach medizinischer Ausrüstung, die im Zuge der Pandemie-Bekämpfung benötigt wurde und wird", sagte der Chefvolkswirt des Mercator Institute for China Studies, Max Zenglein, zu Reuters. "Ein weiterer wesentlicher Grund ist der gestiegene Bedarf an Elektronik, weil so viele Arbeitnehmer ins Homeoffice gewechselt sind."

10:23 Uhr

Für Siemens-Aktien geht es abwärts

Um knapp 4 Prozent nach unten geht es für die Siemens-Aktien. Der Technologiekonzern machte im Schlussspurt seines Geschäftsjahres zwar einen großen Teil der Einbußen aus der Corona-Krise wieder wett. Für das Gesamtjahr blieben bei Umsatz und Betriebsgewinn ein Minus von zwei beziehungsweise drei Prozent. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen ein Viertel weniger - und zum ersten Mal seit dem Amtsantritt von Vorstandschef Joe Kaeser vor sieben Jahren sinkt deswegen die Dividende.

09:49 Uhr

Sixt-Aktien rauschen nach unten

Wegen der erneuten Beschränkungen in der Corona-Krise traut sich Deutschlands größter Autovermieter Sixt sieben Wochen vor Jahresende keine genaue Geschäftsprognose zu. Der positive Trend des dritten Quartals werde sich aufgrund der neuerlichen Reise- und Mobilitätsbeschränkungen in den kommenden Monaten nicht fortsetzen, sagte Firmenchef Erich Sixt.

Ein Sparkurs hatte das Unternehmen im dritten Quartal trotz eines Umsatzeinbruchs in die Gewinnzone zurückgebracht, wie Sixt bereits im Oktober mitgeteilt hatte. Das Vorsteuerergebnis von 66 Millionen Euro lag allerdings um mehr als die Hälfte unter dem Vorjahreswert. Die Sixt-Aktien verlieren im Frankfurter Handel mehr als 4 Prozent.

Sixt
Sixt 94,70

09:30 Uhr

Dax startet schwächer

Die Anleger an der Frankfurter Börse gehen angesichts einer Flut von Firmenbilanzen in Deckung. Der Dax startete 1,1 Prozent schwächer bei 13.070 Punkten in den Handel. Nach den jüngsten Kurssprüngen in der Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff suchten die Anleger nach Orientierung, sagte Thomas Altmann, Portfoliomanager bei der Vermögensverwaltung QC Partners. Die Frage sei, ob das derzeitige Kursniveau nachhaltig sei. "Auf Basis der historischen Gewinne ist der Dax so teuer bewertet wie seit 17 Jahren nicht mehr. Nur wenn die Schätzungen mit einem schnellen und starken Anstieg der Gewinne richtig liegen, kann das aktuelle Kursniveau verteidigt werden."

Dax
Dax 13.240,47

09:08 Uhr

Britische Wirtschaft wächst in Rekordtempo

Die britische Wirtschaft hat sich im Sommer von ihrem Corona-bedingten Rekordabsturz im Frühjahr kräftig erholt. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Juli bis September um 15,5 Prozent zum Vorquartal und damit so schnell wie noch nie, wie das Statistikamt mitteilte. Im Vorquartal war die Wirtschaft um 20 Prozent geschrumpft.

Angesichts des erneuten Lockdowns infolge steigender Coronavirus-Neuinfektionen trübten sich die Konjunkturperspektiven zuletzt allerdings wieder ein. Die Notenbank geht inzwischen davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im laufenden vierten Quartal um zwei Prozent sinken wird. Für das gesamte Jahr 2020 rechnet sie jetzt mit einem noch nie dagewesenen Konjunktureinbruch von elf Prozent, im März hatte sie lediglich ein Minus beim BIP von 9,5 Prozent veranschlagt.

08:36 Uhr

RWE profitiert vom Öko-Geschäft

Der Umbau zum Ökostromkonzern zahlt sich für den Energiekonzern RWE immer mehr aus. In den ersten neun Monaten konnte der Versorger dank Zuwächsen im Geschäft mit Erneuerbarer Energie und auch bei den Kohlekraftwerken zulegen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um 13 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte RWE mit. Das bereinigte Nettoergebnis lag nach den ersten neun Monaten bei 762 Millionen Euro. Die Essener bestätigten die Prognosen für 2020 und sein Dividendenversprechen.

08:15 Uhr

Corona-Infektionszahlen überlagern Impfstoff-Euphorie im Dax

Nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge mit einem kleinen Rücksetzer beginnen. Am Vortag hatten Hoffnungen auf einen Impftstoff nochmals für ein kleines Plus gesorgt. Die Hoffnung auf eine rasche Überwindung der Pandemie präge weiterhin die Stimmung am Markt, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Die weiter steigenden Infektionszahlen bremsten die Börsenrally allerdings.

Dax
Dax 13.240,47

Daneben richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die anstehenden US-Konjunkturdaten, von denen sie sich Rückschlüsse auf die Geldpolitik der Notenbank Fed versprechen. Bei den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe erwarten Experten einen Rückgang auf 735.000. Die Inflationsrate für Oktober habe sich im Monatsvergleich auf 0,1 von 0,2 Prozent verlangsamt.

Zugleich steht erneut eine Flut von Firmenbilanzen auf dem Programm. Neben Dax-Konzernen wie Telekom oder Siemens öffnet unter anderem der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney seine Bücher.

07:42 Uhr

Siemens mit Schlussspurt - Gekürzte Dividende

Mit einem Schlussspurt holt Siemens einen großen Teil der Einbußen aus der Corona-Krise wieder auf. Das bereinigte operative Ergebnis aus dem Industriegeschäft (Ebita) lag 2019/20 (per Ende September) mit 7,6 Milliarden Euro nur um drei Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der Technologiekonzern mitteilte. Im vierten Quartal stieg das operative Ergebnis sogar um zehn Prozent und übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Nettogewinn sank allerdings um ein Viertel auf 4,2 Milliarden Euro. Zum ersten Mal seit dem Amtsantritt von Vorstandschef Joe Kaeser vor sieben Jahren sinkt deshalb die Dividende: auf 3,50 von 3,90 Euro je Aktie.

Siemens
Siemens 112,40

Der Umsatz ging im abgelaufenen Geschäftsjahr - ohne die abgespaltene Energietechnik - um zwei Prozent auf 57,1 Milliarden Euro zurück. Der Auftragseingang schrumpfte um sieben Prozent auf 60 Milliarden.

07:26 Uhr

Asien-Börsen im Lauermodus

In einer Mischung aus abebbender Impfstoffeuphorie und Gewinnmitnahmen auf den zuletzt vielfach erreichten Langzeithochs geht es an den ostasiatischen Aktienmärkten überwiegend etwas nach unten. Dabei waren einige Plätze noch mit Gewinnen gestartet, die dann aber im Verlauf bröckelten. Marktteilnehmer sprechen mit Blick auf die etwas abgekühlte Impfstoffeuphorie davon, dass die Märkte zunächst in einen Wartezustand übergingen. Bis der Impfstoff zugelassen sei und weltweit in der Breite zur Anwendung kommen könne, dauere es schließlich noch. Gleichzeitig schnellten vielerorts die Infektionszahlen weiter nach oben.

Nikkei
Nikkei 26.165,59

Der S&P/ASX-200 in Sydney hat den Handel bereits beendet - mit einem Minus von 0,5 Prozent. In ähnlichen Größenordnungen fallen auch die Abgaben in Shanghai, Hongkong und Seoul aus. Am besten hält sich der Tokioter Markt, wo der Nikkei-Index mit 25.400 Punkten knapp im Plus liegt. In Shanghai und Hongkong stehen Technologieaktien im Fokus, nachdem Peking einem Entwurf zufolge die Internetriesen aus Wettbewerbsgründen enger an die Kandare nehmen will.

07:16 Uhr

Telekom wird immer mutiger

Nach dem Zusammenschluss der US-Tochter T-Mobile US mit dem kleineren Konkurrenten Sprint traut sich die Deutsche Telekom mehr zu. Die Prognose für das Gesamtjahr werde angehoben, kündigte der Bonner Dax-Konzern. Demnach rechnet Europas größter Telekomkonzern nun mit einem bereinigtem Betriebsergebnis (Ebitda) ohne Leasingaufwendungen von mindestens 35 Milliarden Euro statt bisher rund 34 Milliarden Euro.

Deutsche Telekom
Deutsche Telekom 14,89

Von Juli bis September stieg der Umsatz der Bonner um fast ein Drittel auf 26,4 Milliarden Euro, während das bereinigte Ebitda um die Hälfte auf 9,7 Milliarden Euro kletterte. Damit übertraf die Deutsche Telekom die Prognosen von Analysten.