13.000-Punkt-Landung - Dax schließt glatt
Mit Ach und Krach rettet sich der Dax zum Handelsende hin noch über die Marke von 13.000 Punkten - gerade mal zwei Zehntelpunkte liegt er am Ende drüber. Es ist ein schwacher Wochenstart am deutschen Aktienmarkt. So geht der deutsche Leitindex mit einem Minus von rund 0,5 Prozent auf 13.000,20 Punkten aus dem Handel.
Gedrückt wird die Stimmung von schwächeren Vorlagen aus Asien. Dort ging es auf breiter Front etwas nach unten. Daneben deckelt der anhaltend feste Euro die Kurse in Europa: "US-Anleger reizt der Euro zu Gewinnmitnahmen", sagt ein Händler. Sie säßen nun in Europa sowohl auf Kurs- als auch auf Währungsgewinnen.
Ganz oben im Dax zeigen sich Fresenius mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent. Dahinter können Lufthansa immer noch 0,5 Prozent zulegen. Angeführt wird die Verliererliste im Dax von Deutsche Bank mit einem Abschlag von 2,1 Prozent. Auch Infineon landen weit hinten mit einem Minus von 1,8 Prozent.
Damit fällt der Start in die Börsenwoche verhalten aus. Wir können gespannt sein, wie es sich in den kommenden Tagen entwickelt. Damit wünschen ich Ihnen einen schönen Abend und würde mich freuen, wenn Sie morgen wieder reinklicken in den "Börsen-Tag".
Starke US-Daten stehlen dem Euro die Show
Der Euro kann zwischenzeitliche Kursgewinne zum Wochenstart nicht halten. Am späten Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1921 US-Dollar und damit in etwa so viel wie vor dem Wochenende. Zeitweise war der Euro auf 1,1961 Dollar gestiegen, das war der höchste Stand seit Ende September.
Unter Druck kommt der Eurokurs nach soliden Daten vom US-amerikanischen Häusermarkt, welche den Dollar stärken. Die Neubauverkäufe sind im Oktober deutlich gestiegen und nicht wie erwartet zurückgegangen. Statt eines Minus von 6,4 Prozent ergab sich ein saisonbereinigtes Plus von 6,2 Prozent.
Sind 2018 neue Rekorde im Dax drin?
Wohin führt der Bitcoin-Hype?
Anlässlich der anhaltenden Bitcoin-Sause, hier eine kleine, launige "Geschichte des Bitcon" - die vielleicht auch jenen eine Hilfe ist, die jetzt auch noch dem kollektiven Bitcoin-Rausch verfallen wollen:
Adva könnten bald aus dem TecDax fliegen
Der erneute Schwächeanfall von Adva gefährdet die Zugehörigkeit der Aktie zum TecDax. Am Nachmittag verliert die Aktie mehr als 5 Prozent an Wert.
Noch droht der Zwangsabstieg zwar nicht, denn bis zu einem sogenannten Fast-Exit-Platz ist noch etwas Luft. Sollten Adva aber bis Donnerstag weitere Schwächeanfälle in der Größenordnung von heute erleiden, würde das derzeit schwächste Index-Mitglied in der Rangliste der Marktkapitalisierung möglicherweise auf Platz 46 zurückfallen. Dann wäre Adva ein Fast-Exit-Titel und müsste den TecDax verlassen.
Chip-Baisse lässt Wall Street stagnieren
Kursverluste der Chipwerte verderben einigen Anlegern an den US-Märkten die Laune. Die starke Nachfrage nach Einzelhandelswerten hält die Wall Street aber in Reichweite ihrer jüngsten Rekordhochs. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 notieren jeweils kaum verändert bei 23.549 Punkten, 6887 Zählern und 2602 Stellen.
Ein negativer Kommentar der Bank Morgan Stanley setzt Halbleiter-Anbieter wie Intel, Marvell oder Broadcom unter Verkaufsdruck. Ihre Aktien verbilligen sich um bis zu 1,5 Prozent.
Dagegen gewinnen dank eines starken Auftakts beim US-Weihnachtsgeschäft die Aktien von Amazon am sogenannten "Cyber Monday", an dem Online-Händler mit Sonderangeboten um Kunden werben, 2,3 Prozent. Sie sind mit 1213,41 Dollar so teuer wie noch nie.
Gold steigt auf höchsten Stand seit Wochen
Der Goldpreis nimmt erstmals seit sechs Wochen wieder die Marke von 1300 Dollar ins Visier. Getrieben wird er unter anderem vom schwächeren Dollar. Damit bricht die Feinunze aus einem sich verengenden Dreieck nach oben aus. "Damit ist der Weg nach oben zunächst einmal frei", sagt ein Marktteilnehmer. Die Feinunze verteuert sich um 0,8 Prozent auf 1298,25 Dollar.
Julius Bär stürzen mit unerwarteter Personalie ab
Beim Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär kommt es überraschend zu einem Wechsel an der Spitze. Der langjährige Konzernchef Boris Collardi verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung und wechselt als Teilhaber zur Genfer Privatbank Pictet, wie die beiden Institute mitteilten.
Im Handel wird der Rücktritt negativ aufgenommen werden. Schließlich sei der Manager Garant der Wachstumsstrategie von Julius Bär in den vergangenen neun Jahren gewesen und wechsle nun zu einem der größeren, direkten Konkurrenten. Julius Bär stürzen um 5,9 Prozent ab und sind im SMI schwächster Titel.
Akku-Projekt mit Chinese schiebt deutschen SDax-Titel an
Der ganz große Gewinner im SDax sind die Aktien von Elringklinger mit einem Aufschlag von 3,0 Prozent auf 14,54 Euro. Was ist passiert? Wie die Schwaben mitteilten, unterzeichneten sie mit Sichuan Chengfei Integration Technology Co. (CITC) einen Rahmenvertrag zur Gründung einer Gemeinschaftsfirma für Entwicklung, Fertigung und Verkauf von Lithium-Ionen-Batterien. "Der Titel ist überverkauft, und da reicht eine solche gute Nachricht schon für ein deutliches Plus", sagt ein Händler.
Lieferdienst Delivery Hero lässt Anleger anbeißen
Der Essenslieferant Delivery Hero bleibt auf Wachstumskurs. Weil bei Kunden Essensbestellungen über das Internet zunehmend in Mode sind, konnte das Unternehmen auch im dritten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. An der Börse kommt das gut an: Im SDax steigt die Aktie um 1,7 Prozent und gehört damit zu den größten Gewinnern.
Dabei gibt es auch mahnende Stimmen am Markt: "Man sollte das eher Plangrößen als echte Zahlen nennen", sagt ein Händler. Denn einige Kenngrößen wie den genauen Verlust teilt der Lieferdienst nicht mit. Stattdessen bestätigte er seine Planziele für Umsatz und Marge, was weiter unterstreiche, dass per Ende 2018 der Break-Even erreicht werden sollte. Ab 2019 soll dann laut den Planungen ein Gewinn erzielt werden.
"BVB ist eine Milliarde Euro wert"
Trotz der sportlichen Talfahrt des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund sieht Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Traditionsklub vor einer rosigen Zukunft und gut aufgestellt.
"Wenn wir sportlich reüssieren, geht es auch ganz schnell wieder aufwärts. Dieser Verein ist ganz konservativ gerechnet eine Milliarde Euro wert", sagte der Borussen-Chef auf der Aktionärsversammlung in Dortmund mit Blick auf den zuletzt fallenden Aktienkurs der Westfalen.
"Black Friday" sorgt an US-Börsen für Zuversicht
Unter den Börsianern an der Wall Street dominiert zu Beginn der neuen Woche leichter Optimismus. Hoffnungen auf ein solides Abschlussquartal und besser als erwartet ausgefallene Unternehmesergebnisse hatten zuletzt einige Investoren zurück in gebeutelte Aktien aus dem Einzelandelssektor gelockt. Die Online-Umsätze am wichtigen US-Verkaufstag "Black Friday" waren 16,9 Prozent höher ausgefallen als im Vorjahr.
Der Future auf den S&P-500-Index deutet auf einen gut behaupteten Start hin. Leichter Rückenwind kommt aus Europa, wo die Kurse moderat zulegen. Und auch der schwächelnde Dollar ist eher günstig für US-Aktien.
Übernahmespekulationen treiben Commerzbank an
Gegen Mittag stehen neben Lufthansa auch Commerzbank ganz weit oben im Dax. Grund sind neue Übernahmespekulationen: Die Schweizer Zeitung "NZZ" hatte über ein Kaufinteresse der UBS berichtet. "Das klingt zwar nicht realistisch, aber es heizt wieder die Übernahmefantasien um die Commerzbank an", sagte ein Händler. Coba-Aktien klettern in der Folge um 1,4 Prozent auf 12,26 Euro.
Die UBS habe ein strategisches Team gebildet, das sich eine Übernahme von Teilen der Commerzbank anschauen solle, schrieb die "NZZ" unter Berufung auf einen Insider. Eine Komplettübernahme sei unwahrscheinlich. Die UBS lehnte einen Kommentar dazu ab.
Aktien der Fluglinien europaweit im Aufwind
Der Dax kann am Vormittag wieder etwas zulegen und wird auch angeführt von der Lufthansa-Aktie, die um rund 0,8 Prozent zulegt. Kein Ausnahmefall, denn das Papier der deutschen Airline ist der - aufgepasst - Überflieger unter den deutschen Blue Chips mit einem Kursplus von rund 130 Prozent auf Jahressicht.
Für den heutigen Aufwärtsdrang kommt der Impuls von einer positiven Sektor-Studie von Exane BNP, die besonders Easyjet, IAG und Lufthansa hervorhebt. Easyjet stellen den Branchensieger und legen um 2,2 Prozent zu, IAG folgen mit 1,0 Prozent. Auch Air France-KLM legen 0,8 Prozent zu.
Bitcoin nähert sich der 10.000-Dollar-Marke
Wird der Bitcoin-Hype in naher Zukunft ein Ende nehmen? Derzeit sieht es nicht danach aus - im Gegenteil: Nur eine Woche nach Überschreiten der Marke von 8000 Dollar knackt die Kryptowährung nun die 9000 Dollar.
Am Morgen ist ein Bitcoin sogar rund 9750 Dollar wert. Gut möglich also, dass ein Bitcoin in den kommenden Stunden oder Tagen die 10.000-Dollar-Marke überschreitet.
Chipboom vor dem Ende? Aktien des Sektors rutschen ab
Bei den Analysten von Morgan Stanley gibt es die Bedenken, dass der Chipboom in Kürze ein Ende findet. Vorsichtshalber stufen sie die Papiere von Samsung Electronics in ihrer Bewertung herab – und lösen damit eine Massenpanik unter Anlegern von Chip-Produzenten aus.
Die Titel des weltgrößten Halbleiterherstellers Samsung Electronics selbst geben mehr als vier Prozent nach und fallen an der Seouler Börse auf ein Ein-Monats-Tief - der stärkste Verlust innerhalb eines Tages in mehr als einem Jahr.
Im Sog geht es für den deutschen Konkurrenten und Dax-Unternehmen Infineon 1,1 Prozent auf 24,45 Euro zurück. Der japanische Wafer-Hersteller Sumco büßt vier Prozent ein. Allerdings hatte die Aktie erst Anfang November ein Neuneinhalb-Jahres-Hoch erklommen. Für das Papier des Münchener Chip-Zulieferers Siltronic geht es 3,8 Prozent nach unten.
Das ist die beste Aktie Europas
Welcher Anleger träumt nicht davon: Mit einem überschaubaren Investment zum Millionär zu werden. Dabei denken die meisten zunächst an Überflieger aus den USA wie Apple und Amazon oder sogar den riskanten Bitcoin. Aber auch in Europa gibt es ein Unternehmen, dessen Aktie viele Anleger bereits äußerst glücklich gemacht haben dürfte:
Die Rede ist von Eurofins Scientific SE, einer aus Frankreich stammenden Labor-Gruppe für Labor-Analyseverfahren. Das Papier legt seit zwanzig Jahren im Schnitt sagenhafte 33,3 Prozent pro Jahr im Wert zu - wer im Jahr 1997 umgerechnet rund 3600 Euro investiert hätte, wäre heute tatsächlich Millionär. Denn die Aktie ist seitdem von umgerechnet 1,83 Euro auf aktuell rund 514 Euro gestiegen.
Laut der britischen Beratungsgesellschaft Marten & Co ist Eurofins in den vergangenen 20 Jahren damit die erfolgreichste Aktie auf dem Kontinent und eine der besten der Welt. Sie ist die Aktien-Königin Europas.
China-Sorgen drücken Kupfer- und Nickelpreis
Im Kampf gegen die steigende Verschuldung der Öffentlichen Hand will die chinesische Regierung Eisenbahnprojekte lokaler Behörden auf dem Prüfstand stellen. Aus Furcht vor einer schwindenden Nachfrage aus China ziehen sich einige Anleger am Montag aus Industriemetallen zurück.
Das Ergebnis: Der Preis für Kupfer fällt um 0,9 Prozent auf 6937,50 Dollar je Tonne. Das für die Stahl-Herstellung benötigte Nickel verbilligt sich sogar um bis zu 3,5 Prozent auf 11.615 Dollar.
Dax balanciert auf der 13.000er-Linie
Derzeit scheint der Stand von 13.000 Punkten das Maß aller Dinge zu sein für den Dax. Seit mehr als zwei Wochen scheint der deutsche Leitindex wie mit einem Gummiband an dieser Marke festzuhängen. Zum Wochenstart kommt der Dax wieder zurück und startet 0,3 Prozent leichter auf 13.027 Punkten.
"Ist es die schwierige Regierungsbildung in Berlin oder der starke Euro? Es ist vermutlich eine Mischung aus beidem", kommentiert n-tv-Börsenexpertin Sabrina Marggraf den schwachen Start des deutschen Aktienmarktes am Morgen. Aber: "Die Stimmung ist jedoch nach wie vor hervorragend und es bestehen weiterhin die Chancen auf eine Jahresendrally."
[kein Linktext vorhanden]Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an kai.stoppel(at)nachrichtenmanufaktur.de.
Dax lässt Anleger frösteln
Am deutschen Aktienmarkt müssen sich Anleger auf einen leicht unterkühlten Wochenauftakt einstellen.
Der Leitindex Dax wird auf Teleboerse.de zur Eröffnung bei 13.050,50 Punkten gesehen, was einem Minus von 0,1 Prozent entspricht.
Vor dem Wochenende war das Frankfurter Börsenbarometer 0,4 Prozent im Plus bei 13.059,84 Zählern aus dem Handel gegangen - und hatte sich damit über der Marke von 13.000 Punkten gehalten.
Zahlen gibt es zu Wochenbeginn unter anderem von Delivery Hero und Stabilus, also zwei bekannten, aber nicht besonders gewichtigen Unternehmen aus dem weiten Feld hinter der ersten Reihe.
Die Konjunkturagenda bleibt zu Wochenbeginn übersichtlich. In den USA steht lediglich der Eigenheimabsatz an. Für den Einzelhandel geht die heiße Phase im Weihnachtsgeschäft mit dem Aktionstag "Cyber Monday" weiter.
Die Vorgaben fallen zu Wochenbeginn durchmischt aus: In Asien deuten die Trendpfeile nach unten. An der New Yorker Wall Street waren die US-Kursbarometer im verkürzten Handel vor dem Wochenende fester aus dem Handel gegangen.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete das Freitagsgeschäft 0,1 Prozent höher bei 23.557 Punkten. Der S&P-500 stieg um 0,2 Prozent auf 2602,42 Zähler. An der Nasdaq legte der Composite-Index um 0,3 Prozent auf 6889,16 Punkte zu.
Schlagzeilen am Morgen
Asien-Börsen ziehen ins Minus
Die asiatischen Börsen drehen nach anfänglichen Gewinnen zu Wochenbeginn ins Minus.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fällt im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 22.475 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verliert 0,1 Prozent auf 1778 Zähler.
Händler verweisen vor allem auf die üblichen Deviseneffekte: Der etwas stärkere Yen drücke auf die Stimmung, heißt es. Ein starker Yen macht Waren japanischer Hersteller auf dem Weltmarkt teurer, was die Ertragsperspektiven verdüstert.
Nach unten geht es allerdings auch an den Aktienmärkten in China. Der CSI300-Index zum Beispiel gibt um mehr als ein Prozent nach. In Hongkong liegt der Hang-Seng-Index rund 1,2 Prozent im Minus.
Euro hält sich deutlich über 1,19
Der Kurs des Euro hält sich am Morgen weitgehend stabil. r
Im frühen Geschäft zu Wochenbeginn wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1932 Dollar gehandelt.
Im fernöstlichen Marktgeschehen gab der Euro in der Nacht zeitweise um 0,12 Prozent nach bis auf Kursniveaus bei 1,1915 Dollar.
Der Euro hatte in den vergangenen Tagen deutlich angezogen und bei 1,1946 Dollar den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht.
Auslöser des Anstiegs sind Marktteilnehmern zufolge auch die Reaktionen der Investoren auf Konjunktursignale aus Europa: Neben dem starken Ifo-Index dürften allerdings auch die nachlassenden Sorgen vor einer politischen Instabilität in Deutschland dazu beitragen, heißt es.
Schlagzeilen aus der Nacht