Der Börsen-TagDeutscher Batterie-Börsengang bleibt zäh
Ähnlich wie bei den Autokäufern ist der E-Auto-Boom auch bei den Aktionären noch nicht ganz angekommen. Der Börsengang des Batteriesystemherstellers Akasol bleibt angesichts der zuletzt schwachen Aktienmärkte eine eher zähe Sache.
Der erste Kurs zum Börsendebüt am Freitag lag bei 48,80 Euro nach einem Ausgabepreis von 48,50 Euro je Aktie. Ausgegeben waren die Aktien am unteren Ende der Preisspanne, denn das Unternehmen hatte einen Preis von bis zu 64,50 Euro angestrebt.
Aktuell steigt der Kurs um 6,1 Prozent auf 51,47 Euro. Händler verweisen dabei auch auf das günstige Börsenumfeld zum Wochenausklang.
Insgesamt wurden gut 2,4 Millionen Aktien bei Investoren platziert, davon knapp 2,1 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 371.185 bestehende Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre. Unter Annahme einer vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option beläuft sich der gesamte Bruttoemissionserlös auf 118 Millionen Euro, wovon Akasol 100 Millionen zufließen.