Der Börsen-Tag Deutscher Luxus-Händler will an die New Yorker Börse
Der Münchner Luxus-Onlinehändler Mytheresa steht vor dem Sprung an die Wall Street. Eine entsprechende Absichtserklärung für einen Börsengang in den USA sei eingereicht worden, teilte der Mutterkonzern MYT Netherlands mit. Das 2006 gegründete Unternehmen profitiert von der Corona-Krise und dem dadurch nochmals verstärkten Trend, online Kleidung zu kaufen.
Im Gegensatz zu Zalando oder Amazon konzentriert sich Mytheresa auf den Verkauf von Luxusmode von mehr als 250 Designern wie Gucci, Saint Laurent, Prada, Burberry und Valentino. Ursprünglich bot Mytheresa mit inzwischen 700 Mitarbeitern nur Damenmode an, hat das Sortiment aber auf Männer und Kinder erweitert.
Dem Börsenantrag zufolge ist noch unklar, wie viele Aktien verkauft werden und zu welchem Preis. Das wird genauso wie der Zeitpunkt der Erstnotiz an der New Yorker Börse noch festgelegt. Einem Bloomberg-Bericht von Anfang des Monats zufolge könnte die Firmenbewertung zwischen ein und 1,5 Milliarden Dollar liegen. Allerdings könne das für die Branche besonders wichtige Weihnachtsgeschäft noch für Veränderungen sorgen.