Der Börsen-TagDie Hexen sind los - und der DAX die 20.000
Nach mehreren Handelstagen in Folge, an denen sich der DAX kaum bewegt hat, ist er im gestrigen Geschäft wieder unter die 20.000er-Marke gerutscht. Ausschlaggebend dafür waren Aussagen von US-Notenbank-Chef Jerome Powell im Hinblick auf die Geldpolitik im kommenden Jahr.
Und auch zum Wochenschluss blicken die Anleger erneut auf eine Zentralbank, diesmal die Peoples Bank of China (PBOC). Im Gegensatz etwa zur Federal Reserve dürfte sie aber ihren Leitzins unverändert lassen - trotz aller Konjunkturprobleme. Sowohl die Zinssätze mit einjähriger Laufzeit als auch die mit fünf Jahren werden Prognosen von Ökonomen zufolge unverändert bleiben. Anfang Dezember hatte das Politbüro der Kommunistischen Partei angekündigt, für das kommende Jahr eine "angemessen lockere" Geldpolitik anzustreben. Die chinesische Wirtschaft kämpft mit einer Immobilienkrise. Neue Gefahren drohen durch den designierten US-Präsidenten Donald Trump, der hohe Zölle auf chinesische Einfuhren angekündigt hat.
Außerdem steht zum Schluss der neuen Woche der große Verfallstermin an. An diesem Tag schwanken die Kurse überdurchschnittlich stark, weil Investoren die Preise jener Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen. Am sogenannten Hexensabbat verfallen im Tagesverlauf Futures und Optionen auf Indizes sowie Optionen auf einzelne Aktien.
Die komplette Terminübersicht für diese Woche finden Sie hier.