Der Börsen-TagDollar-Schwäche dürfte sich fortsetzen
Der Dollar gibt den zweiten Tag in Folge deutlich nach. Der DXY-Dollarindex sinkt um 0,1 Prozent auf das niedrigste Niveau seit März. Parallel steigen Euro und Pfund zum Greenback auf die höchsten Stände seit eineinhalb Monaten. Die Gemeinschaftswährung klettert teilweise bis auf 1,2080 Dollar und pendelt dann um 1,2060 Dollar - nach einem Tagestief am Montag unter 1,1945 Dollar.
Die ING-Devisenanalysten sehen die Attraktivität des Greenbacks auf breiter Front schwinden. Der Dollar habe bislang nicht von den zuletzt exzellenten Konjunkturdaten profitieren können. Diesen Umstand werten sie als Zeichen, dass die US-Konjunkturerholung längst eingepreist sei. In dem Maße, wie andere Währungsräume im zweiten Halbjahr konjunkturell gleichzögen - wie die Eurozone, dürfte der Dollar weiter nachgeben.
Euro / Dollar o