Der Börsen-TagDollar fällt mit nachlassenden Inflationssorgen
Der Dollar-Kurs reagiert ebenfalls darauf, dass Mitglieder der US-Notenbank die Bedenken über einen zunehmenden Inflationsdruck beschwichtigt und die Aussicht auf eine geldpolitische Straffung verringert haben. Anders als für Aktien geht es für die Devise jedoch abwärts.
Der Dollar-Index fällt aktuell um 0,3 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit gut vier Monaten. Im Gegenzug klettert der Euro auf ein Viereinhalbmonatshoch bei 1,2260 Dollar.
Die Fed-Mitglieder Raphael Bostic, James Bullard und Lael Brainard hatten erklärt, dass die Inflation in den kommenden Monaten steigen könnten, wenn sich die Wirtschaft erholt, aber ein Großteil dieses Anstiegs sich als temporär erweisen sollte. "Es gibt immer noch Spielraum nach oben für die Inflationserwartungen, bis die Fed deutlich hawkischer klingen wird, was keine gute Nachricht für den US-Dollar ist", so Thu Lan Nguyen, Devisen-Analystin Commerzbank.