Der Börsen-TagDollar hängt den Euro ab
Der Euro verliert am Morgen weitere 0,22 Prozent auf 1,1083 Dollar.
Diese Richtung dürfte er zunächst beibehalten und weiter fallen Richtung 1,10 Dollar, erwarten die Analysten der Danske Bank. Sie verweisen dazu auf die jüngsten Aussagen von EZB-Ratsmitglied Olli Rehn gegenüber dem WSJ, wonach die EZB neue Stimuli ausrollen solle wie "substanzielle und ausreichende" Anleihekäufe und Senkungen des Einlagensatzes.
Dessen ungeachtet erwarten die Danske-Experten, dass der Euro in den nächsten 6 bis 12 Monaten nach oben tendieren wird, weil wahrscheinlich die US-Notenbank auf der Lockerungsseite aggressiver agieren werde.
Von der Commerzbank heißt es ähnlich, dass man sich in der Einschätzung bestätigt sehe, dass die EZB - unter Anwendung der von Rehn angedeuteten Taktik - die Euro-Wechselkurse belasten werde und dass die Prognose von 1,10 Dollar per Ende September nicht zu pessimistisch sei.