Der Börsen-TagEdelmetalle halten Rekordmodus
Das schwindende Vertrauen in US-Anlagen treibt die Edelmetallpreise auf neue Rekordstände. Gold verteuert sich in der Spitze um 0,6 Prozent auf 4967,03 Dollar je Feinunze, die psychologisch wichtige 5000-Dollar-Marke ist damit in Reichweite. Der Preis für Silber steht mit einem Plus von 3,3 Prozent auf 99,37 Dollar je Feinunze kurz vor der 100-Dollar-Marke. Platin notiert um bis zu 2,1 Prozent höher bei 2684,43 Dollar je Feinunze.
Das Vertrauen in die USA und deren Vermögenswerte sei erschüttert und das treibe das Kapital in Edelmetalle, sagt Kyle Rodda, leitender Marktanalyst bei Capital.com. Die unberechenbare US-Außen- und Handelspolitik wie auch die mögliche Aushöhlung der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed durch US-Präsident Donald Trump haben viele Investoren in den vergangenen Monaten verunsichert. Der Dollar-Index ist seit Anfang 2025 um mehr als neun Prozent gefallen. Dadurch werden die in US-Dollar gehandelten Metalle für ausländische Käufer günstiger.