Der Börsen-TagElon Musk muss in Sachen Twitterübernahme aussagen
Elon Musk ist bekanntlich genervt, dass er und seine Firmen der Wertpapieraufsicht in den USA und deren Regeln unterliegen. Mitmachen bei deren Untersuchung muss der dennoch. Musk muss im Rahmen der Ermittlungen der US-Börsenaufsicht SEC zu seiner 44 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Twitter erneut aussagen, hat ein Bundesgericht jetzt entschieden.
Die Ermittlungen, die Musk als Belästigung bezeichnet, seien legitime staatliche Untersuchungen, begründete US-Bezirksrichterin Jacqueline Scott Corley ihre Entscheidung. Musk habe nicht bewiesen, dass die Vorladung unangemessen sei. Bei der Untersuchung geht es um die Frage, ob Musk beim Kauf von Twitter-Aktien im Jahr 2022 gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen hat.
Die Behörde prüft auch Aussagen und Einreichungen bei der SEC im Zusammenhang mit der Transaktion. Die SEC hatte Musk im Oktober verklagt, um den Chef des Elektroautobauers Tesla und des Raketenunternehmens SpaceX zur Aussage zu zwingen, nachdem er sich im September geweigert hatte, an einer Befragung im Rahmen der Untersuchung teilzunehmen. Musk hatte Widerspruch eingelegt.