Der Börsen-TagErgebnis von Hella bricht ein - Jobabbau geplant

Der Autozulieferer Hella traut sich für das laufende Geschäftsjahr eine Prognose zu. Der währungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz soll im Geschäftsjahr 2020/21 per Ende Mai 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro erreichen, teilte der Scheinwerferhersteller mit. Für das abgelaufene Geschäftsjahr berichtete Hella einen Umsatzrückgang auf 5,8 Milliarden von 6,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Auf die Marktunsicherheiten reagiert Hella mit Anpassungen im Standortnetzwerk, die auch einen Stellenabbau umfassen.
Die bereinigte Ebit-Marge soll 2020/21 rund 4,0 Prozent bis 6,0 Prozent erreichen. Im Vorjahr halbierte sich diese Kennziffer auf 4,0 Prozent von 8,4 Prozent. Das berichtete Ebit belief sich auf minus 343 Millionen Euro. Ursächlich hierfür sind nicht zahlungswirksame Wertminderungen in Höhe von 533 Millionen Euro. Diese waren im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres wegen der geringeren Auslastung der Werke in der Corona-Krise zu buchen.