Der Börsen-Tag"Erheblich": VW tritt auf die Kostenbremse
Volkswagen bleibt nach einem Gewinnrückgang im Frühjahr auf Sparkurs. Finanzchef Arno Antlitz sagt, die Gewinnmarge im zweiten Quartal liege vor Restrukturierungskosten zwar leicht über den Erwartungen. "Eine Rendite von 6,3 Prozent nach sechs Monaten ist für unsere Ansprüche zu wenig", ergänzt er. Das Unternehmen halte zwar an der Prognose fest. "Wir werden aber in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus kostenseitig erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um unsere Ziele zu erreichen." Für das Gesamtjahr streben die Wolfsburger eine Rendite von 6,5 bis sieben Prozent an.
Der Umsatz lag im zweiten Quartal mit gut 83,3 Milliarden Euro um 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Betriebsgewinn sank dagegen um 2,4 Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro, unter dem Strich waren es mit gut 3,6 Milliarden Euro 4,2 Prozent weniger. Analysten hatten mit einem Umsatzplus auf gut 83 Milliarden Euro und einem Betriebsgewinn (EBIT) von knapp 5,3 Milliarden Euro mit etwas weniger gerechnet. Unter dem Strich haben sie 3,5 Milliarden Euro erwartet.