Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Euro geht durch die Decke

09.03.2020, 08:13 Uhr

Der Euro ist am Morgen angesichts der hohen Verunsicherung an den Märkten zeitweise auf den höchsten Stand seit über einem Jahr gestiegen. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung kletterte bis auf 1,1495 US-Dollar – und damit so hoch wie seit Februar 2019 nicht mehr. Mittlerweile tendiert er aber wieder tiefer bei 1,1404 Dollar. Am Freitagabend hatte der Euro noch deutlich weniger gekostet.

An den Märkten profitieren derzeit Währungen, die als sichere Alternative gelten. Die sich ausbreitende Coronavirus-Krise und der starke Einbruch er Ölpreise sorgt für Verunsicherung. So legen neben den Euro vor allem der japanische Yen und der Schweizer Franken deutlich zu. Unter Druck geraten hingegen Rohstoffwährungen wie der australische und der kanadische Dollar. Besonders deutlich gerät die norwegische Krone unter Druck.

Auch der US-Dollar verliert an Wert. Händler verweisen auf den Zinssenkungsspielraum der US-Notenbank. Zudem wird in den USA viel Schieferöl produziert.