Der Börsen-TagEuro steigt mit sinkenden Börsen

Im Geschäft mit Devisen startet der Dienstag in Europa mit einem anhaltend starken Euro. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung war im Handelsverlauf zu Wochenbeginn über die Marke von 1,17 Dollar gestiegen.
Am frühen Morgen notiert der Euro 0,12 Prozent fester bei 1,1715 Dollar und damit fast ein 1 Cent über dem Tagestief des Vortages.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatten ihren Referenzkurs für den Euro am Montagnachmittag mit glatten 1,1700 (Freitag: 1,1648) US-Dollar angegeben. Der Dollar kostete damit 0,8547 (0,8585) Euro.
Im fernöstlichen Devisenhandel gab der Dollar zum Yen nach. Die US-Währung kostete in Tokio mit 109,42 Yen im Verlauf im Schnitt 0,3 Prozent weniger. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9858 Franken je Dollar und 1,1549 Franken je Euro gehandelt.
Bei der Suche nach dem Auslöser für den deutlichen Kursanstieg beim Euro verweisen Devisenhändler auf die Entwicklung an den Aktienmärkten. Aus Furcht vor neuen Handelsbarrieren im Zollstreit und sinkenden Unternehmensgewinnen brachen die Kurse an den Börsen in Frankfurt und New York zu Wochenbeginn scharf ein.
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