Montag, 25. Juni 2018: Der Börsen-Tag

18:04 Uhr

Dax schließt mit fast 2,5 Prozent Verlust

(Foto: picture alliance / dpa)

Für die Anleger an der deutschen Börse war das ein schwarzer Tag. Die negative Mischung aus internationalem Handelsstreit, politischer Unsicherheit in Deutschland und einem sehr schwachen New Yorker Aktienmarkt hat dem Dax am Montag schwer zugesetzt.

Der Leitindex verbuchte mit einem Abschlag von rund 2,5 Prozent auf 12.270,33 Punkte das größte Tagesminus seit Anfang Februar. Es war zugleich der bislang zweitgrößte Tagesverlust in diesem Jahr. Ähnlich schwach zeigten sich die Indizes hinter dem Dax. So ging es für den MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen um 2,1 Prozent nach unten auf 25.847,60 Stellen. Der TecDax fiel um 2,3 Prozent auf 2733,63 Zähler.

Der Handelskonflikt zwischen den USA auf der einen und China und der EU auf der anderen Seite treibt die Anleger immer weiter in die Defensive. Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump nach EU-Vergeltungszöllen den europäischen Autoherstellern erneut mit Sonderzöllen gedroht. Er verschärft nun auch den Ton Richtung China und bereitet offenbar Einschränkungen für chinesische Investoren und Regeln vor, die den Export von US-Technologie nach China untersagen sollen.

17:28 Uhr

Harley-Davidson-Anleger flüchten vor Trump

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie ist so amerikanisch wie Baseball, die Freiheitsstatue und Cheeseburger. Trotzdem macht Harley-Davidson nun etwas, was US-Präsident Donald Trump gar nicht gefallen dürfte: Sie verlagert einen Teil ihrer Produktion ins Ausland. Noch weniger begeistert dürfte Trump von dem Grund dafür sein. Die Motoradfirma flüchtet vor den Vergeltungszöllen auf US-Produkte, die die EU in Reaktion auf Trumps Stahlzölle verhängt hat. Der Präsident hat mit seinem Handelskrieg also eine der traditionsreichsten US-Firmen quasi aus dem Land gejagt.

Denn wegen der höheren Zölle erwartet Harley-Davidson Mehrkosten von 30 bis 45 Millionen US-Dollar für 2018 sowie 90 bis 100 Millionen Dollar jährlich. Anstatt die Preise zu erhöhen, will der Motoradbauer die Produktion innerhalb der nächsten 18 Monate teilweise ins Ausland verlagern. Den Anlegern der Aktie gefällt das ebenso wenig wie Trump. Das Papier bricht um rund 5,0 Prozent ein.

16:54 Uhr

Wall Street mag Trumps China-Bashing nicht

(Foto: picture alliance / Damon Higgins)

Auch an den US-Börsen kommen die immer lauteren Drohungen von US-Präsident Donald Trump nicht gut an. Aus Angst vor dem schwelenden Handelskrieg mit China sacken die Indizes an der Wall Street zu Handelsbeginn ab. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte bricht um rund 1,0 Prozent ein. Der breiter gefasste S&P-500 gibt ebenfalls rund 1,0 Prozent nach.

Denn laut einem Bericht des "Wall Street Journal" kommt womöglich bald die nächste Runde in dem eskalierenden Streit. Das US-Finanzministerium erwägt laut dem Blatt Einschränkungen für chinesische Investoren und plant Regeln, die den Export von US-Technologie nach China untersagen sollen. "Es ist davon auszugehen, dass Trump seine Handelspolitik so lange weitertreibt, bis es den amerikanischen Firmen an den Kragen geht und seine Umfragewerte sinken", schreiben die Experten der Bank ING.

15:28 Uhr
14:43 Uhr

Erdogan löst nur Strohfeuer bei Lira aus

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Erleichterung über den Wahlsieg von Recep Erdogan in der Türkei währt an den Finanzmärkten nicht lang. Nach einer kurzen Atempause am Vormittag sind die Investoren schon wieder zurück im Normalmodus: Sie fürchten sich vor den Wirtschaftsproblemen des Landes und schicken die Lira zurück in den Sinkflug.

Im frühen Handel hatte die türkische Währung im Verhältnis zu Dollar und Euro zunächst um gut drei Prozent angezogen und war auf den höchsten Stand seit zwei Wochen gestiegen. Das Strohfeuer ist allerdings schon wieder verpufft. Inzwischen hat die Lira im Verhältnis zum Greenback noch 1,3 Prozent mehr verloren. Allein seit Beginn des Jahres hat sie mehr als 20 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

Analysten erklären das mit den langfristigen Sorgen der Anleger, Präsident Erdogan könnte die Unabhängigkeit der Zentralbank angreifen und künftig stärker in die Zins- und Währungspolitik hineinreden, wie er es im Wahlkampf angekündigt hatte. Die Grundprobleme der Türkei seien weiter vorhanden, stellt Schwellenlandstratege Per Hammarlund von der SEB-Bank fest und nennt das große Haushaltsdefizit und die hohe Inflation.

13:44 Uhr

Brexit killt EU-Investments in Großbritannien

(Foto: picture alliance/dpa)

Exakt zwei Jahre nach dem Referendum, mit dem die Briten für den Austritt aus der EU stimmten, geben neue Zahlen den Kritikern Auftrieb, die vor den Schäden für die britische Wirtschaft durch den Brexit gewarnt haben. Die Kanzlei Baker McKenzie hat 800 Manager von Firmen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Schweden und Irland befragt. Fast die Hälfte der EU-Unternehmen gibt an, seit dem Ja für den EU-Austritt vor zwei Jahren ihre Investitionen im Vereinigten Königreich zurückgefahren zu haben.

Zudem verlieren sie angesichts der schleppenden Verhandlungen über ein neues Handelsabkommen zwischen Brüssel und London zunehmend die Geduld. Drei Viertel der Manager wünschen sich zwar immer noch, dass die EU-Unterhändler Großbritannien entgegenkommen und Zugeständnisse machen, damit es noch einen vorteilhaften Brexit-Deal für ihre Firmen gibt. Mehr als ein Drittel wollen inzwischen aber auch, dass Großbritannien für den EU-Austritt bestraft wird.

Airbus hatte vergangene Woche sehr deutlich gemacht, was passiert, wenn London sich nicht auf ein Handelsabkommen mit der EU einlässt: Der Flugzeugbauer will dann sein Engagement auf der Insel womöglich überdenken. Die Uhr tickt immer lauter. Und ein Scheitern der Verhandlungen wird immer wahrscheinlicher: Laut "Bloomberg" wollen die EU-Staatschefs Großbritannien beim EU-Gipfel diese Woche warnen, dass ein Zusammenbruch der Gespräche eine echte Möglichkeit ist.

12:42 Uhr

Autobauer büßen für Trumps Handelskrieg

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Rote Zahlen wohin man schaut: Aus Sorge um den Handelsstreit mit den USA bauen die deutschen Aktienmärkte ihre Verluste zum Mittag weiter aus. Der Dax liegt inzwischen rund 1,5 Prozent im Minus. Der MDax knickt rund 1,3 Prozent ein. Der TecDax verliert 1,1 Prozent.  

Vor allem die Aktien von Autoherstellern geraten wegen des Handelsstreits unter Druck. Daimler verliert rund 2,5 Prozent. Volkswagen gibt 2,2 Prozent nach. Die BMW-Aktie sinkt rund 1,8 Prozent. Der Autozulieferer Continental muss sogar einen Verlust von 3,5 Prozent verkraften. Auch in Paris stehen Auto-Titel auf der Verkaufsliste. Renault verliert 2,7 Prozent, Peugeot büßt rund 1,9 Prozent ein. Der Index der europäischen Autobranche sackt um 1,4 Prozent auf den tiefsten Stand seit neuneinhalb Monaten ab.

11:40 Uhr

Lira-Anleger feiern Erdogans Sieg

(Foto: picture alliance/dpa)

Der unerwartet deutliche Sieg bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Türkei verschafft dem neuen alten Anführer der Türkei, Recep Erdogan, auch eine dringend benötigte Verschnaufpause an den Finanzmärkten. Die lieben nämlich Sicherheit und politische Stabilität - und feiern deshalb Erdogans Wahlsieg.

"Die politische Landschaft in der Türkei scheint nach den vorgezogenen Wahlen am Sonntag unverändert zu bleiben", sagt Paul Greer, Fondsmanager für Schwellenländer beim Fondsanbieter Fidelity International. "Mit diesem Ergebnis sollten die türkischen Märkte eine kleine Erleichterungsrally genießen." Die Anleger decken sich mit Lira ein, im Gegenzug schwächt sich der Dollar um bis zu 3,1 Prozent ab auf 4,5320 Lira ab. Der Euro verliert ebenfalls drei Prozent im Verhältnis zur türkischen Währung auf 5,2797 Lira.

Erdogan hat die Entlastung am Devisenmarkt bitter nötig. Allein seit Jahresbeginn hat die Lira über 20 Prozent ihres Wertes gegenüber dem Dollar verloren. Doch die Analysten sind sich einig, dass die Atempause kaum von Dauer sein wird. Sie fürchten, dass Erdogan seine Macht nun nutzen wird, um die Unabhängigkeit der Zentralbank anzugreifen, wie er es während des Wahlkampfs angedeutet hatte. Er hatte hohe Zinsen als die Quelle allen Übels bezeichnet und angekündigt, mehr Einfluss auf die Währungspolitik nehmen zu wollen.

Sollte Erdogan jetzt eine lockerere Geld- und Fiskalpolitik starten, könne die Rally der Lira schnell im Keim erstickt werden, warnte Jason Tuvey, Volkswirt beim Researchhaus Capital Economics. "Übermäßiger Optimismus für die Landeswährung ist angesichts der weiter bestehenden wirtschaftlichen Herausforderungen unseres Erachtens derzeit nicht angezeigt", sagt auch DZ-Bank-Analyst Sören Hettler. Und auch Unicredit erkennt keine längerfristige Abkehr vom Negativtrend der türkischen Währung. Bei der Aufwertung der Lira handele es sich in erster Linie um eine Reaktion auf das Wegfallen der mit den Wahlen verbundenen politischen Ungewissheit. Der Markt sei sich indes bewusst, dass Erdogan Druck auf die türkische Notenbank ausüben werde, um vermeintlich die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

10:27 Uhr

"Rückenwind für deutsche Wirtschaft flaut ab"

(Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Dass es mit dem Wachstum in Deutschland bald nicht mehr ganz so flott weitergeht wie bisher, hat sich lange abgezeichnet. Wegen dem schwelenden Handelskrieg zwischen den USA, der EU und China haben die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen für das laufende Jahr allesamt deutlich zurückgenommen. Auch bei der jüngsten Ausgabe des ifo-Geschäftsklimaindex war deshalb ein Rückgang erwartet worden. Der fiel nun zwar etwas weniger stark aus als vorhergesagt, bestätigt aber das Gesamtbild.  

Die Stimmung in den Chefetagen hat sich im Juni eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel auf 101,8 von 102,3 Punkten im Vormonat. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 101,7 Zähler gerechnet. "Der Rückenwind für die deutsche Wirtschaft flaut ab", sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Manager beurteilten ihre Geschäftslage schlechter, die Aussichten für die kommenden sechs Monate blieben dagegen unverändert.

Die Börsen quittieren die Neuigkeit bisher mit Schulterzucken. Denn unter den Anlegern herrscht wegen des Handelsstreits ohnehin bereits schlechte Stimmung. Der Dax liegt weiter rund 1,0 Prozent im Minus. Der MDax knickt 0,6 Prozent ein. Der TecDax verliert 0,7 Prozent.

09:29 Uhr

Trump-Tweet schickt Dax auf Talfahrt

(Foto: picture alliance/dpa)

Die neue Börsenwoche beginnt so, wie die alte geendet hat: Die Anleger am deutschen Aktienmarkt machen sich weiter große Sorgen um die drohende Eskalation des Handelskriegs zwischen den USA und Europa. Bisher geht es nur um Stahlzölle, die weniger als 0,1 Prozent der deutschen Exporte betreffen. Doch US-Präsident Donald Trump droht immer offener mit Handelshürden für Europas Autoindustrie, die Schlüsselbranche der deutschen Wirtschaft. Am Freitag hatte Trump auf Twitter erneut Strafzölle für Autoimporte aus der EU in Höhe von 20 Prozent in Aussicht gestellt.

Die Drohung kam am späten Nachmittag. Die Anleger in Frankfurt hatten also kaum mehr genug Zeit, die jüngste Drohung zu verdauen. Deshalb geht es nun zu Beginn des Handels am Montag kräftig abwärts. Der Dax bricht 0,9 Prozent ein. Der MDax gibt 0,6 Prozent ein und der TecDax verliert 0,4 Prozent. Die Autowerte gehören zu den größten Verlierern und ziehen den Leitindex in die Tiefe. "Die beginnende Handelswoche dürfte Einiges an Unruhe für die Anleger bereithalten", sagt Investmentanalyst Clemens Bundschuh von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).

08:45 Uhr

Dax dürfte unruhig starten

Am deutschen Aktienmarkt rechnen Börsianer mit einem unruhigen Wochenauftakt.

  • Der Leitindex Dax wird auf Teleboerse.de zum Start mittlerweile bei 12.507,00 Punkten gesehen, was einem Minus von 0,6 Prozent entspricht.
  • Am frühen Morgen hatten Beobachter in Banken und Brokerhäusern etwas größere Kursverluste befürchtet.
  • Die Vorgaben aus Asien sind schwach: Die Aussicht auf eine Ausweitung des Handelskonflikt zwischen den USA und China schlug im fernöstlichen Aktienhandel hohe Wellen. Die US-Regierung plant einem Zeitungsbericht zufolge, den Einstieg chinesischer Unternehmen bei US-Technologiefirmen zu erschweren.
08:30 Uhr
Rund 159 Liter je Fass: Das Barrel ist die Maßeinheit für den wichtigsten Treibstoff der Weltwirtschaft.
Rund 159 Liter je Fass: Das Barrel ist die Maßeinheit für den wichtigsten Treibstoff der Weltwirtschaft.(Foto: picture alliance / Bagus Indahon)

Ölpreise kommen ins Rutschen

Die Opec-Einigung auf höhere Fördermengen bringt die Preise für Rohöl zu Wochenbeginn unter Druck.

  • Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligt sich um bis zu 2,4 Prozent auf 73,74 Dollar.
  • US-Leichtöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet mit 68,16 Dollar je Fass gut ein halbes Prozent weniger.
  • Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und andere führende Öl-Länder wie Russland hatten sich vor dem Wochenende auf eine Ausweitung der Ölproduktion um eine Million Barrel pro Tag geeinigt.

Im Handel am Freitag hatten die Ölpreise zunächst zugelegt, weil Investoren mit einer noch stärkeren Ausweitung gerechnet hatten. Auf einer Pressekonferenz am Samstag habe die Opec ihre Pläne konkretisiert und alleine für das zweite Halbjahr eine Förderausweitung von einer Million Barrel pro Tag in Aussicht gestellt, erklärten die Analysten der US-Bank Goldman Sachs. Dies sei eine größere Menge als erwartet.

Rohstoffexperte Edward Bell von der Emirates NBD Bank sagte, der Löwenanteil der höheren Fördermengen werde voraussichtlich von Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten getragen. Für den Rest des Jahres erwartet Bell wegen der neuen Fördermengen der Opec einen Ölpreis zwischen 65 und 70 Dollar pro Barrel.

07:51 Uhr
(Foto: picture alliance / Christoph Sch)

Dax duckt sich in die neue Woche

Die neue Woche dürfte in Frankfurt im Minus starten: Am deutschen Aktienmarkt bereiten sich Beobachter in Banken und Brokerhäusern auf deutliche Abschläge zur Xetra-Eröffnung vor.

  • Der Leitindex Dax wird auf Teleboerse.de zum Auftakt bei 12.482,50 Punkten gesehen, was einem Minus von 0,8 Prozent entspricht.
  • Vor dem Wochenende war das prominenteste deutsche Kursbarometer 0,5 Prozent fester bei 12.579,72 Zählern aus dem Handel gegangen.
  • Vorherrschende Themen bleiben der Handelsstreit mit den USA, die Folgen des Abgas-Skandals im deutschen Autobau und die wirtschaftlichen Perspektiven in der Türkei nach der Parlaments- und Präsidentschaftswahl.

Der Terminkalender bleibt zu Wochenbeginn überschaubar: Am frühen Vormittag dürfte der Ifo-Index zum deutschen Geschäftsklima im Juni Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Am Nachmittag stehen neben dem CFNA-Index der Chicago-Fed auch Daten zu den Neubauverkäufen im US-Immobilienmarkt an.

06:38 Uhr
Blick über eines der Industriegebiete in der Bucht von Tokio: "Es sieht so aus, als ob es immer chaotischer wird."
Blick über eines der Industriegebiete in der Bucht von Tokio: "Es sieht so aus, als ob es immer chaotischer wird."(Foto: REUTERS)

Asien-Anleger spüren wachsende Unruhe

Die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China beherrscht die Lage an den asiatischen Aktienmärkten. Zuletzt drückt ein Bericht zusätzliche auf die Stimmung, demzufolge US-Präsident Donald Trump chinesischen Investoren den Einstieg bei US-Technologiefirmen erschweren will.

  • "Bis vergangene Woche gab es einen vorsichtigen Optimismus, dass wir irgendwie durch diese Sache durchkommen", sagte Hirokazu Kabeya, Chefstratege bei Daiwa Securities. "Aber wenn die USA jetzt nicht ihre Waffen niederlegen, sieht es so aus, als ob es immer chaotischer wird."
  • In Tokio notiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach der ersten Handelshälfte 0,4 Prozent im Minus bei 22.418 Punkten.
  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gibt um 0,6 Prozent nach.

Im japanischen Aktienhandel stellen sich Börsianer mehr und mehr auf düstere Szenarien ein. Investoren blieben wegen befürchteter Verwerfungen im weltweiten Handel und den möglichen Auswirkungen auf die von Exporten abhängige japanische Wirtschaft vorsichtig, erklärte Hikaru Sato, technischer Analyst bei Daiwa Securities.

06:10 Uhr
(Foto: picture alliance / Jens Büttner/)

Euro gleitet in die neue Woche

An den Devisenmärkten beginnt die neue Woche mit einer leichten Abschwächung beim Euro. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung war erst kurz vor dem Wochenende wieder über die Marke bei 1,16 Dollar gestiegen.

  • Am frühen Morgen notiert der Euro 0,1 Prozent im Minus bei 1,1655 Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte zuletzt von positiven Konjunkturdaten profitiert.
  • In Asien wurde der Euro zunächst kaum verändert zum späten New Yorker Handel vom Freitag mit 1,1650 Dollar gehandelt.
  • Der Yen legte in der Nacht unter dem Eindruck der weiter schwelenden Furcht vor den Auswirkungen des Handelskrieg zu. Ein Dollar kostete in Tokio im Schnitt 109,53 Yen.
  • Der Schweizer Franken wurde mit 0,9880 Franken je Dollar und 1,1513 Franken je Euro gehandelt.
06:00 Uhr