Der Börsen-TagEuro steuert in die Europawahl
Im Devisenhandel beginnt das Donnerstagsgeschäft für europäische Marktbeobachter mit einer unveränderten Lage beim Euro - und einem unsicheren Ausblick beim britischen Pfund.
Der Kurs des Euro notiert am frühen Morgen bei 1,1149 Dollar und liegt damit im Vergleich zum Vorabend weitgehend unverändert im Markt. Am Vorabend hatte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Mitschriften ("Minutes") aus der zurückliegenden Zinssitzung veröffentlicht.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs zur Wochenmitte mit 1,1171 (Dienstag: 1,1161) Dollar angegeben. Der Dollar kostete damit 0,8952 (0,8960) Euro.
Das britische Pfund gibt am Morgen nach einer zwischenzeitlichen Erholung erneut leicht nach auf 1,2646 Dollar. Am Vortag war die Landeswährung der Briten angesichts der politischen Querelen um einen möglichen May-Rücktritt und die nach wie vor ungelöste Brexit-Frage kräftig gefallen und hatte mit 1,2624 Dollar den tiefsten Stand seit Januar erreicht.
An diesem Donnerstag beginnen in der Europäischen Union die Wahlen zum EU-Parlament. Den Auftakt machen die Niederlande, in denen traditionell an einem Werktag gewählt wird, - und Großbritannien. Da der geplante EU-Austritt nicht rechtzeitig umgesetzt werden konnte, nehmen die Briten paradoxerweise auch der EU-Wahl teil.