Der Börsen-TagEuro stürzt auf tiefsten Stand seit 2017
Der Euro setzt seine Talfahrt der vergangenen Handelstage fort. Zeitweise rutscht der Kurs nach unerwartet starken Konjunkturdaten aus den USA unter 1,08 US-Dollar und erreicht bei 1,0786 Dollar den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2017. Am Nachmittag kann sich die Gemeinschaftswährung wieder etwas erholen und kostet zuletzt 1,0817 Dollar.
Marktbeobachter verweisen auf die besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA, die dem Dollar Auftrieb verleihen. Im Februar hatte sich die Stimmung in den Industriebetrieben im Bundesstaat New York deutlich aufgehellt. Ein entsprechender Konjunkturindikator war überraschend stark gestiegen. Nach Einschätzung des Experten Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) dürften die Stimmungsdaten die Erwartung an eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed gedämpft haben.