Der Börsen-TagExpansionsfieber brockt Afterpay höheren Verlust ein
Vor der 29 Milliarden Dollar schweren Übernahme durch den US-Konkurrenten Square hat der australische Bezahldienst Afterpay seinen Verlust ausgeweitet. Der Fehlbetrag kletterte in dem Geschäftsjahr bis Ende Juni auf 159,4 Millionen Australische Dollar (umgerechnet 98 Millionen Euro) nach knapp 23 Millionen Australischen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie die Firma mitteilte. Das höhere Minus lässt sich vor allem auf Marketingkosten zurückführen. Die Einnahmen verdoppelten sich nahezu auf 21,1 Milliarden Australische Dollar. Afterpay expandiert seit einiger Zeit verstärkt in neue Märkte, vor allem in die USA, um das in der Corona-Krise boomende Geschäft mit Ratenzahlungen auszubauen. Experten rechnen damit, dass der Square-Deal erst der Start einer Konsolidierungsphase in der sogenannten Buy-Now-Pay-Later(BNPL)-Branche ist.