Der Börsen-TagExpertin sieht Euro in drei Monaten deutlich schwächer
Euro / DollarDie US-Geldmärkte preisen zu viele US-Zinssenkungen ein und werden diese zurückschrauben müssen, was den Dollar in den nächsten ein bis drei Monaten beflügeln dürfte, wie Jane Foley, Währungsstrategin bei der Rabobank befindet. Laut Refinitiv-Daten rechneten die Märkte bis Mitte Juni mit Zinssenkungen in Höhe von etwa 65 Basispunkten in den USA. "Wir rechnen mit einer weiteren Korrektur dieser Aussichten und erwarten, dass der Dollar auf Sicht von ein bis drei Monaten etwas Unterstützung erfährt", so Foley.
Während der Dollar an Stärke gewinne, dürfte eine schwache deutsche Wirtschaft - die wahrscheinlich Ende 2023 in eine Rezession eingetreten sei - den Euro belasten und diesen in drei Monaten auf 1,05 Dollar fallen lassen. Aktuell geht der Euro etwas fester mit 1,0978 Dollar um.