Der Börsen-TagFurcht vor Energiekrise schickt Euro auf Talfahrt
Die Furcht vor einer Energiekrise in Europa lässt den Euro abrutschen. Die Gemeinschaftswährung fällt das erste Mal seit fünf Jahren unter die Marke von 1,06 Dollar. Die Gemeinschaftswährung notiert in der Spitze 0,5 schwächer bei 1,0587 Dollar. Der Dollar-Index, der wegen der Aussicht auf steigende US-Zinsen seit Wochen im Aufwind ist, klettert um 0,4 Prozent auf 102,74 Punkte - den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. In turbulenten Zeiten suchten Investoren Zuflucht im Dollar, sagt Francesco Pesole, Währungsstratege bei ING. Nach dem russischen Gas-Lieferstopp für Polen und Bulgarien wächst die Angst, dass auch weiteren Länder demnächst der Gashahn zugedreht werden könnte. "Würden russische Gaslieferungen nach Europa großflächig ausfallen, würde in großen Teilen der EU, insbesondere im Euroraum, nach Einschätzung unserer Volkswirte eine Rezession drohen", schreibt Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann in einem Kommentar.
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