Der Börsen-TagGamestop nach Zahlen schwächer
Der US-Videospielehändler Gamestop kann mit seinem Geschäftsbericht nicht bei Anlegern punkten. Die Titel des Anbieters von Spielen auf CDs und DVDs rutschen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut sechs Prozent ab. Der Umsatz im dritten Quartal verfehlte mit 821 Millionen Dollar die durchschnittliche Analystenprognose von 987,3 Millionen Dollar.
Kunden ziehen seit Langem Onlinekäufe und Abo-Plattformen klassischen Ladenbesuchen vor, was auf die Erlöse aus dem Geschäft von GameStop mit Spielen auf physischen Datenträgern drückt. Zugleich kommt das Unternehmen bei seiner Neuausrichtung auf digitale Downloads und Streaming nur langsam voran, da Branchenriesen wie Amazon bereits zur bevorzugten Anlaufstelle für Gamer geworden sind. Seit Jahresbeginn hat die GameStop-Aktie mehr als 25 Prozent an Wert verloren.