Der Börsen-TagGefahr für die Öffentlichkeit? GM zieht bei Robotaxis die Reißleine
Der US-Autobauer General Motors wird den Betrieb seiner Robotaxi-Firma Cruise landesweit einstellen. Zuvor hatten die kalifornischen Behörden den autonom fahrenden Taxis die Fahrerlaubnis wegen Unfällen entzogen. Cruise teilt mit, die Entscheidung habe nichts mit den jüngsten Unfällen zu tun. "Das Wichtigste für uns im Moment ist, Schritte zu unternehmen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen ... In diesem Sinne haben wir beschlossen, den fahrerlosen Betrieb in allen unseren Flotten proaktiv auszusetzen, während wir uns die Zeit nehmen, unsere Prozesse, Systeme und Werkzeuge zu überprüfen." Cruise verfügt über Niederlassungen in Phoenix, Houston, Austin, Dallas und Miami.
Das kalifornische Kraftfahrzeugministerium (DMV) hatte am Dienstag erklärt, die selbstfahrenden Fahrzeuge von Cruise seien eine Gefahr für die Öffentlichkeit, und das Unternehmen habe die Sicherheit der Technologie "falsch dargestellt". Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) prüft derzeit diverse Unfallberichte, an denen Cruise-Fahrzeuge beteiligt waren. Cruise sicherte seine Zusammenarbeit zu.