Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Geldwäsche-Verdacht gegen Wirecard - wieder Razzia

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(Foto: dpa)

Erneut war die Wirecard-Zentrale im bayerischen Aschheim Ziel einer Razzia. Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" war diesmal nicht nur die Staatsanwaltschaft München I darin involviert. Wie das Blatt berichtet, waren offenbar auch Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) beim Skandalunternehmen im Einsatz. Es soll sich dabei um ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main handeln.

Laut "SZ" besteht nun auch der Verdacht der Geldwäsche - diesem werde nun nachgegangen. Beide Staatsanwaltschaften halten sich bislang bedeckt.

Wie das Blatt weiter berichtet, sind bei der Financial Intelligence Unit (FIU) in Köln, der deutschen Zentrale für die Bekämpfung der Geldwäsche, seit 2017 rund 1000 Verdachtsmeldungen vor allem von Banken in Zusammenhang mit Wirecard eingegangen. Die FIU hätte seit dem Zusammenbruch des Konzerns im Juni die Verdachtsmeldungen noch einmal geprüft. In den folgenden Wochen seien in mehr als 50 Fällen Hinweise auf mögliche Straftaten an die bayerischen Ermittlungsbehörden weitergereicht worden.

Quelle: ntv.de

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