Der Börsen-TagGold als Alternative in Zeiten voller Sorgen
Der Goldpreis ist zweitweise auf ein Dreiwochenhoch gestiegen. Am Terminmarkt zog der Preis für die Feinunze um 0,3 Prozent auf 3367,22 US-Dollar an und bewegte sich damit aber schon wieder klar unterhalb des Tageshochs. Im Handel sprachen Akteure von Sorgen vor einer globalen Konjunkturabschwächung aufgrund zunehmender Handelsspannungen und verwiesen auf die Rolle des Edelmetalls als defensive Absicherung und sicherer Hafen.
Von anderer Seite wird auf die steigende Staatsverschuldung in den USA und Europa verwiesen, die zu einem steigenden Misstrauen gegenüber staatlichen Währungen führt. Die Abkehr von diesen Währungen stütze auch Bitcoin, heißt es weiter. Mit Blick auf US-Verbraucherpreisdaten in dieser Woche sagt Chefanalyst Aaron Hill von FP Market: "Sollten die Daten für Juni eine höher als erwartet ausfallende Inflation ausweisen, könnte dies einen Ausverkauf bei US-Staatsanleihen auslösen (...)."