Der Börsen-TagGrößte US-Bank verfünffacht Nettogewinn mitten in Pandemie
Die Großbank JP Morgan hat zum Jahresauftakt einen Gewinnsprung hingelegt und dabei besser abgeschnitten als erwartet. Wie die JP Morgan Chase & Co. mitteilte, verdiente sie von Januar bis März mit 14,3 Milliarden US-Dollar fünfmal mehr als im ersten Quartal des Vorjahres mit damals 2,87 Milliarden Dollar. Je Aktie belief sich der Nettogewinn auf 4,50 Dollar nach 78 Cent vor einem Jahr.
Dabei profitierte die US-Bank nicht zuletzt von der Auflösung von Rückstellungen für Kreditausfälle in Höhe von 5,2 Milliarden Dollar. Bereinigt um diese und andere Sonderfaktoren lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 3,31 Dollar und damit über dem Factset-Konsens von 3,09 Dollar je Aktie. Die Einnahmen kletterten um 14 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar und übertrafen damit ebenfalls die Konsensschätzung, die auf 30,5 Milliarden Dollar gelautet hatte. Auch die Erholung der US-Wirtschaft spielte der größten Bank des Landes in die Karten.